Archive for April, 2008

Reflektionen – Führen & Überlauf – Werte – Veränderung

Dienstag, April 15th, 2008

Durch das Vorstellen der 14 Führungsaufgaben habe ich zumindest Reflektionen bei einigen Mitarbeitern ausgelöst. In wie weit es bei allen ankam kann ich noch nicht beurteilen, jedoch kommen von manchen gezielte Fragen. Das ist gut.

Des weiteren hat meine Schilderung der Grundeinsicht ‚Führen + Überlauf‘ eine Person zum denken angeregt. Ich denke mit dieser Person werde ich bestimmt noch vertiefende Gespräche dazu haben.

Werte: Die einzelnen Gruppen diskutieren über ihre Werte. Ich habe meine Top-3 Werte für mich gefunden, und auch Sub-Werte definieren können. Ich bin auf das Meeting zum Thema Werte nächste Woche gespannt.

Ansonsten ist momentan alles von ‚Veränderung‘ geprägt – überall – leider nicht zu viel Raum für Coaching oder sich um Coaching-Themen zu kümmern, das Thema ‚Veränderung‘ überlagert momentan alles.

Opferrolle – 2

Montag, April 14th, 2008

Nachdem ich die 14 Führungskräfteaufgaben mit meinen Leuten besprochen habe kam prompt die Reaktion die ich erwartet hatte – die Opferrolle. Wir dürfen doch nicht …. usw.

Ganz ausräumen konnte ich diese Haltung nicht, ich denke das muss ich gezielter angehen.

Meine Herausforderung: In vielen Fällen sehe ich mich inzwischen auch in der Opferrolle, und das ist nicht gut.  Das bedeutet noch einiges an Nachdenken, dazu bin ich leider gerade jedoch nicht fit genug.

Wellenlänge

Sonntag, April 13th, 2008

Wenn ich mit jemandem gedanklich auf einer ‚Wellenlänge‘ bin, oder wenn jemand nicht auf meiner ‚Wellenlänge‘ ist und ich ein Problem damit habe, dann bin ich assoziiert. Einfache Feststellung, wenn ich mir dies jedoch bewusst mache habe ich ein weiteres eindeutiges Indiz wenn ich assoziiert bin. Ich werde darauf einfach in Zukunft einmal achten.

Trainer vs. Coach

Samstag, April 12th, 2008

Um Führungscoaching anzuwenden muss ich zuerst einmal die Ressourcen bei den Leuten als Führungskräfte schaffen.

1.) Werte der Abteilung gemeinsam definieren, darauf können wir aufbauen. (im Gange)

2.) Vorstellen der Führungsanforderungen um ein Nachdenken auszulösen. Als Trainer also zuerst die Führungsaspekte erklären, und dann in konkreten Fällen auf die einzelnen Personen eingehen.

3.) Grundeinsichten der Führung beibringen. Das gibt dann eine Erweiterung des Horizonts. Auch daraus werden sich nach dem Lernen  Coachingansätze ergeben.

Somit habe ich nun die nächsten Schritte:

Zum 21.04.2008 werden die Abteilungswerte definiert sein.  Parallel bis dorthin die Führungsanforderungen angehen.

Opferrolle

Freitag, April 11th, 2008

In manchen Gesprächen kommt die Opferrolle sehr deutlich raus.  Dies äussert sich durch Sätze wie:

  • Die machen eh alles ohne mich.
  • Mir sagt ja keiner was.
  • Mich fragt ja keiner.
  • Ich darf ja nicht, ich kann ja nicht.

Spricht meiner Ansicht nach alles nicht für Führung, eher für einen Coachingfall. Ist jedoch nicht in meinem Bereich, da werde ich wohl nicht einwirken, das könnte zu politisch werden.

Fragen üben

Mittwoch, April 9th, 2008

Im Bewerbungsgespräch heute konnte ich das Fragen üben und vertiefen. Zirkuläre Fragen und hypothetische Fragen.

Gut waren diese Fragen:

  • Wenn ich ihren Chef/Professor fragen würde, wie würde ER sie beschreiben?
  • Mal angenommen ich stelle sie ein, was machen sie als erstes an ihrem ersten Tag bei uns?

und natürlich am Ende …

  • Auf einer Skala von 1-10, wobei 1 lieber doch nicht‘ und 10 ‚muss ich haben‘ ist, wie bewerten sie nun ihr interesse an dem Job?

Wer führt wen?

Mittwoch, April 9th, 2008

Frage: Warum habe ich oft Schwierigkeiten als Führungskraft? Warum haben andere in der gleichen Position weniger Schwierigkeiten?

Antwort: Ich führe! Während andere Abteilungsleiter ihre Abteilung durch andere steuern lasse steuere ich hingegen die anderen Abteilungen mit.

Fazit: Der einfach Weg wäre es sich ebenfalls führen zu lassen. Wer meinen Charakter kennt wird wissen, dass dies jedoch keine Option für mich ist.

Frage: Wie nutze ich diese Erkenntnis? Wie mache unter den Gesichtspunkten Stärken aus meinen bisherigen Schwierigkeiten.

Einsicht: An manchen Stellen mache ich den Job des Bereichsleiters. Nach Rücksprache mit ihm ist dies auch OK so. An manchen Stellen habe ich noch Schwierigkeiten mit der Führung von Kollegen, das muss ich noch genauer analysieren.

Tageseinsichten

Dienstag, April 8th, 2008

Ich muss loslassen damit sich meine PJMs entwickeln können. Ich bin assoziiert, ich sollte Abstand haben.
Einsicht: anderen helfen ihrer Verantwortung nachzukommen ist meine Aufgabe, nicht ihre Aufgaben für sie zu lösen.
Fazit des Tages: Aufgrund meiner Start-up/macher/problemlöser-Charakterzüge bin ich in viel zu vielen themen assoziiert und vernächlässige deshalb Themen die wirklich relevant als Führungskraft sind

Veränderungen überall …

Dienstag, April 8th, 2008

Alles verändert sich, und ich bin mitten drin 🙂

In einem Veränderungsprozess benötigt man Stabilitätspunkte. Dies können die Werte sein. Ich starte eine Wertediskussion und – definition in meinem Verantwortungsbereich.

Done – 3 Gruppen einigen sich jeweils auf 3 priorisierte Werte für die wir als Team einstehen und die von uns ausserhalb wahrgenommen werden sollen. Ich werde meine Werte ebenfalls niederschreiben, und am 21.04. einigen wir uns im Team auf unsere 3 Werte als Team.

Werte – Verbindlichkeit

Dienstag, April 8th, 2008

Für mich hat der Wert ‚Verbindlichkeit‘ eine enorme Wichtigkeit. In diesem Punkt bin ich sofort assoziiert, ich kann noch nicht nachvollziehen wie jemand ohne diesen Wert leben kann. Recht drastisch, aber mit jemand der den Wert Verbindlichkeit nicht hat gerate ich immer wieder aneinander.

Analog dazu verhält es sich wohl mit dem Wert ‚Verantwortungsbewusstsein‘. Wenn jemand seinen Verantwortungen nicht nachkommt gehe ich an die Decke.