Archive for Mai, 2008

Zitat des Tages

Dienstag, Mai 27th, 2008

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll.“

(Georg Christoph Lichtenberg, 01.07.1742 – 24.02.1799, dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker)

Schlaflos in Karlsruhe

Montag, Mai 26th, 2008

Es gab wieder sehr viel zum Nachdenken.

Der Umgang mit ‚Opfern‘ und ‚Opferstories‘ wurde mir bewusste.

Das Thema ‚Konflikt‘ werde ich nun aus einem anderen Blickwinkel betrachten, da bin ich schon auf meine Einsichten gespannt.

Das Probecoaching hatte jedoch den größten Einfluß auf mich. Warum fühle ich mich unwohl? Weil mein Verbindlichkeitswert absolut verletzt ist! Was spielt noch mit rein? Beziehungsebene und Ordnungsmotiv. Das hat mir sehr zu denken gegeben, in der Nacht wurde wenig geschlafen, dafür viel gedacht.

Konflikte

Freitag, Mai 23rd, 2008

Konflike entstehen nur, wenn man unterschiedliche werte und eine form von abhängigkeit hat. Dies war mir neu.

Hinterfragen des konflikts:
– MSA +werte – schnittmenge + trennendes und die gute absicht dahinter
– fragekompass historie, entwicklung, ziele, interessen
– umfeld, beteiligteund abhängigkeit
– kontext, sachlage
– Emotionen

2. Coaching

Mittwoch, Mai 21st, 2008

Heute hatte ich das zweite Coaching, es war jedoch eher ein Mentoring.

1.) 8 Grundeinsichten: Die Grundeinsichten durchgesprochen, jede Karte bewerten lassen, da gab es interessante Einsichten beim Coachee. Gut um eine Basis zu bilden, Ressourcen/Einsichten zu schaffen. Richtig toll war dann die Kombination von der Grundeinsicht mit einer der Führungsanforderungen. Sehr gelungen. Länger wurde über die Denk- und Handlungsstrategien gesprochen.

2.)  MotivStrukturAnalyse: An sich eine gute Sache, die Ergebnisse waren OK, die Denkanstösse ebenso, jedoch die Abfrage auf einer Skala war nicht so der Kracher. Da muss was besseres her. Das muss sich in einer Coaching-Sitzung besser abfragen lassen. Gedanken machen.

3.) Entwicklungsquadrat: Da sind wir eher zufällig darauf gekommen. Wir haben über Werte gesprochen, und dann jeweils die positiven Schwestertugenden und die ins negative abdriftenden Extremen. Das haben wir dann auf eines seiner negativen Beispiel angewandt. Und tatsächlich, wir fanden etwas positives, und das gegenüberliegende positiv.
Das Entwicklungsquadrat ist richtig gut!
Man kann hier schön aus etwas negativem etwas positves machen, darüber spricht es sich leichter, und im postiven entdeckt man schneller Handlungsoptionen wo es hingehen soll.
Hierzu fehlt mir noch eine sinnvole Umsetzung. Wie kann man es ’schöner‘ visuell aufbereiten?

4.) FRAGEkompass: Habe meine eigene Folie zu dem Thema ausgepackt. Da ging es darum wie man im Gespräch mit Mitarbeitern ein Thema erfragen kann. Welche Sichten gibt es dazu, in welche Richtung kann gefragt werden? War gut, schön transparent gemacht, jedoch keine Erleuchtung beim Coachee.

5.) Johari: Da kamen wir ebenso eher zufällig darauf, und ich habe ihm Johari erklärt. Das war absolutes Mentoring/Training. Er konnte sehr gut einen Praxistransfer damit herstellen. Auch hier wäre ein Test für den Coachee gut.

6.) Hausaufgabe: Sein Hauptziel ist ja das ausarbeiten von Herausforderungen, da kommt er voran. Im nächsten Coaching werden wir dann in eine der Herausforderungen einsteigen und dort ein echtes Coaching machen.

Fazit: Das heute war fast kein Coaching. Ab und zu coaching-fragen, ab und zu gutes coaching, jedoch zumeist Training und Mentoring. Es gab einfach zuviel zu erklären, zuviel wichtiges von mir mitzuteilen. Schwierig, ich war assoziert, und wollte es auch sein. In dieser Situation hat dies der Nachwuchführungskraft auch sehr viel gebracht. die Ressourcen mussten aufgebaut werden.
Ich habe zum letzten Coaching auch ein sehr positives Feedback von ihm erhalten Es ist der richtigeWeg.

Ausblick: Nächstes mal werden wir dann in ein echtes Coaching mit einem einzelnen konkreten Thema/Ziel einsteigen.

Idee: Gut wäre noch ein Coachee parallel dazu, ich benötige mehr Zeit für Coaching, und ich brauche einen freien Kopf dafür. In den letzten Wochen war zuviel zu tun, da kam das Coacing leider viel zu kurz. Hoffentlich bessert sich dies schnell.

Laminiergerät

Sonntag, Mai 18th, 2008

Nachdem Tchibo ein einfaches Laminiergerät für 12 Euro im Angebot hatte konnte ich nicht widerstehen. So bin ich etwas flexibler wenn es neue Laminate zu erstellen gilt.

[Update] Absolut empfehlenswertes Gerät, das Ergebnis ist spitze!

Motivationsstruktur

Dienstag, Mai 13th, 2008

So langsam habe ich das mit der Motivationsstruktur verstanden. Ich habe es das erste mal im privaten angewendet. Wenn jemand Macht und Wettbewerb als Motive hat, dann nutzt eine Motivation über materielle Belohnung nichts. Eher diese beiden Aussagen konnten Motivation auslösen:

  • Wenn du …  machst, darfst du nachher bestimmen was …. (Macht)
  • Ich schaffe das schneller als du (Wettbewerb)
  • Das schaffst du nie, das ist viel zu schwierig, so was kann nur ich (Wettbewerb)

Und es funktioniert 🙂

Jetzt gilt es also möglichst treffsicher die Motivationsstruktur des Gegenüber rauszufinden und dann gezielt darüber Motivation auslösen.

Erstes Coaching – done

Freitag, Mai 9th, 2008

Das erste Coaching ist vollbracht. Hier kurz zum Ablauf

1. visuelle Aufstellung der Ist-situation, frei mit Moderationkarten auf dem Tisch. Guter Überblick über die Gesamtsituation und die Beteiligten. Jetzt habe ich St.Gallen als Laminat ins Spiel gebracht. Auf einmal fielen ihm noch viel mehr Beteiligte ein. Er hat gleich den Transfer von dem machen können, wenn es um Abteilungsmarketing geht kann ich ja alles betrachten. Sehr gelungen, erstes hörbares klack. Dann ‚Nähe‘ der Beteiligten zum ‚ich‘ darstellen lassen. Kommunikationswege darstellen lassen. Alles Punkte die man vertiefen kann und muss, daraus ergaben sich viele Handlungsalternativen, jedoch brauche ich zuerst ein konkretes Ziel.

2. Zielfindung am Flipchart. Es kam ein gutes Ziel heraus, allerdings noch mit ‚alle markanten …‘ und ‚identifizieren‘. Nachfragen wegen Zielerreichung, was bedeutet  ‚alle markanten …‘ -> ‚Dinge die am stärksten beeinflussen‘. was bedeutet am stärksten, wie messen. -> ‚Priorisieren‘. Was bedeutet ‚identifizieren‘? Bewusst machen -> wie? niederschreiben -> wie? als Mindmap. Was ist das konkrete ziel?

Ich werde bis zum xx.xx.xx die Dinge die yyyy am stärksten beinflussen auf einer mindmap ink priorisierung erfasst haben.

3. Ziel-Systemcheck am Flipchart: Sehr gut gelaufen, er will das Ziel erreichen. Allerdings brachte die Einzelbetrachtung/Wertung der Punkte auch einige wenige sehr wichtige Themen die die Zielerreichung verhindern können. Auf die müssen wir noch gezielter eingehen.

4. Fünf-Säulen der Identität am Flipchart: Sehr gut gelaufen, durch die Zielerreichung wird er große Veränderungen bei Arbeit & Werte haben.

Da hat es hörbar klack gemacht. Er wurde sich bewusst warum er dieses Ziel gewählt hat, warum ihn das aktuell so beschäftigt, weil es genau diese beiden ihm wichtigen Säulen betrifft. Schönes Aha-Erlebnis.

5. Mentorenrolle um Ressourcen aufzubauen: 14 Führungsanforderungen als Laminate übergeben. Diese Priorisieren lassen. Hat etwas gedauert. Anschliessend jeden Punkt erklären lassen und direkt darauf eingegangen. Da gibt es noch viel Potential. Viele W-Fragen zu den Begründungen gestellt, teilweise auch skalierend und viele Fragen zirkulär. Diese kamen sehr gut an. Er soll sich jetzt mit den Punkten auseinandersetzen und dann gehen wir nächstes mal gezielt auf die für ihn wichtigsten ein.

6. Zusammenfassung und Hausaufgabe: Er hat einige neue einsichten mitgenommen, viel zusätzliches wissen, wir haben ein konkretes ziel an dem er arbeiten wird und bei dem ich ihn coache.

Fazit: Es hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich war oft assoziiert, das kam jedoch gut an. Ich denke wenn es später in Details geht werde ich mich eher zurückhalten. Oft hatte ich eben im Unternehmen die selben Herausforderungen, und da habe ich als Mentor Firmenwissen und Best Practices weitergegeben. Drei Stunden gehen extrem schnell rum, und sind auch anstrengend (wie ich am Ende merkte). Laminate sind sehr hilfreich! Ich brauche noch ‚Werte‘ Laminate, die benötige ich nächstes Mal.

Nächster Termin am 21.05. kurz vor dem nächsten Modul. Dort geht es wohl um die 8 Grundeinsichten, ich möchte dann auch auf seine Werte und Motive eingehen, und gezielter auf einzelne Punkte der 14 Führungsanforderungen.  Das Ganze soll ihm aufzeigen in welche Richtung er noch denken kann bei seiner Aufbereitung der  ‚Dinge die ihn beeinträchtigen‘.

Gesamtfazit: Ich kann das, ich mache weiter 😉 

Test- Beeinflussungsstile

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Ergebnis des Beeinflussungsstile-Tests:

3 – Pragmatisch Autoritär

3 – Beharrlich Konservativ

2 – Beeindruckender Analytiker

2 – Einfühlsamer Unterstützer

1 – Durchsetzender Sratege

1 – Kreative Idealist

Nunja, nicht ganz was ich erwartet hatte, jedoch durchaus nachvollziehbar

Test – innerer Antreiber

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Test des „inneren Antreiber“ done.

Sei stark 22; Sei perfekt 27; Beeil dich 23; Streng dich gefälligst an 27; Sei gefällig 26

Folglich habe ich mit Sei stark und Beeil dich zwei Leistungsblocker.

hmm … so recht Schlüsse daraus ziehen kann ich noch nicht, das ist wohl ein Fall für den Mentor 🙂

Motivation -> Strategie

Dienstag, Mai 6th, 2008

Wenn jemand ‚Neues‘ direkt am Erfolg von etwas beteiligt wird, welche Strategie wird er wählen?

1.) Bisherige Erfolge erhalten, auf bewährtes setzen, Sicherheit?

2.) Riskante Neuerungen um große zukünftige Erfolge zu ermöglichen?

Ich vermute, dass eine neue Person wenig Interesse hat alles über den Haufen zu werfen, neu zu beginnen, nur mit der Chance aus spätere große Gewinne. Die Person wird eher die guten Dinge erhalten und gezielt im Kleinen ausweiten.

Wir werden sehen, vielleicht hat die Person ja eine Motivationsstruktur mit Neugier & Risiko und wenige materielle Sicherheit, dann könnte auch 2.) rauskommen, davon gehe ich jetzt jedoch nicht aus.