Archive for Juni, 2008

Visionen <-> Ziele

Montag, Juni 30th, 2008

Nach dem Visionsmodul habe ich erkannt, dass ich ’nur‘ Ziele habe. Meine Visionen sind alle terminiert und sind recht konkret. Damit sind es keine Visionen sondern Ziele.

Vielleicht liegt das auch an meiner Denkstruktur. Wo andere Leute ’nur‘ eine Vision haben, da denke ich gleich weiter und knüpfe ‚Visionserreichungsmerkmale‘ und einen Termin mit dran. Und schon habe ich im eigentlichen Sinne Ziele statt Visionen. Ist das schlimm?

Domain henssler-coaching.de

Mittwoch, Juni 25th, 2008

Es ist vollbracht, die Domain ist gesichert!

http://www.henssler-coaching.de/

Natürlich gibt es noch keine Inhalte, jedoch werde ich zu gegebener Zeit die Webseite aktivieren und mit Inhalten füllen.

Wahrnehmungen

Dienstag, Juni 24th, 2008

Der Wiedereinstieg nach dem Urlaub ist immer schwierig, doch diesmal nehme ich manche Veränderungen viel intensiver wahr.

Woran liegt das? Gab es früher nicht so viele Veränderungen? War alles stabiler? Oder hat sich meine Wahrnehmung geschärft? Erkenne ich Veränderungskennzeichen inzwischen früher?

Wenn ich mich so umschaue komme ich zu dem Schluss, dass es wohl an meiner geschärften Wahrnehmung liegt. Andere Mitarbeiter deuten die Zeichen der Zeit oftmals nicht so früh, und wahrscheinlich gab es solche Anzeichen auch schon früher, nur habe ich sie nicht gesehen. Die SMC-Ausbildung wirkt 🙂

Anders ist besser

Dienstag, Juni 24th, 2008

Im Urlaub habe ich das Buch „Anders ist besser: Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik von Wendelin Wiedeking“ gelesen. Sehr interessant fand ich Kapitel 6, das Beispiel Porsche. Dort ist mir nochmals sehr bewusst geworden wie wichtig ‚Konsequenz‘ ist. Auch der Punkt des konsequenten Hinterfragens von eingefahrenen Lösungswegen fand ich sehr gut. Nur so kommt man auf neue Lösungen abseits der festgefahrenen Strassen. Und immer den Kunden im Mittelpunkt haben und alles darauf ausrichten.

Beim Thema ‚Konsequenz‘ sehe ich noch Potential bei meinem Führungsverhalten. Das zusammen mit einer sauberen Delegation von Aufgaben und Verantwortung wird viel bringen.

3. Coaching

Freitag, Juni 6th, 2008

Heute fand das 3. Coaching statt. Das Thema wurde per eMail und Telefon schon besprochen, ein Ziel wurde schon definiert. Einstieg über die Visualisierung um sich nochmals die Beteiligten bewusst zu machen. Daraus hat der Coachee dann die Zielerreichungsmerkmale am Flip-Chart ausgearbeitet. Im Anschluß daran haben wir das Ziel hinterfragt, warum ist es ihm wichtig, was daran ist ihm wichtig? Dies habe ich mittels der 5-Saulen-der-Identität gemacht. Zuerst über die skalierenden Fragen den Ist-Zustand pro Säule abbilden lassen, dann den erwarteten Zustand abgebildet.

Dann habe ich eine sehr gute Kombination genutzt: eine zirkuläre Frage bei den 5-Säulen. Wie würde der andere/die anderen die Situation beurteilen, wie würde es sich für sie ändern wenn du dein Ziel erreichst? Beides ebenfalls aus sicht des anderen in die 5-Säulen eingetragen. Dadurch gab es Potential für Konflikte – eine Verbesserung beim Coachee könnte event. eine Verschlechterung beim Gegenüber nach sich ziehen. Haben dann Methoden zum Umgang mit dem Konflikt angesprochen. Wenn er sein Ziel erreicht werden sich die Konflikte von selbst lösen (war sein Fazit). Daher nicht tiefer in den sekundären Konflikt eingestiegen sondern auf die primäre Zielerreichung.

Fest stand dadurch: Zur Umsetzung seines Zieles braucht er eine Lobby, es ist durchaus Gegenwind zu befürchten, also braucht er einen guten Stand um sein Ziel zu erreichen.

Ich hielt dies einen Fall für St.Gallen. Zurück zur Visualisierung auf dem Tisch,  dort St.Gallen erklärt, und gezielt nachgefragt. Durch diese systemische Herangehensweise haben sich um seine Visualisierung noch weitere Karten gefunden. Dort hat er dann ‚Handlungsmasse‘ gefunden, z.b. ähnliche Szenarien in anderen Bereichen des Unternehmens als gute Vorzeigebeispiele, oder auch vorhandene Prozesse in einem neuen Licht welches sich als Verstärkung seiner Zielumsetzung nutzen lässt. Es kamen einige neue Punkte.

Am Ende habe ich ihn dann die wichtigsten 3 Punkte/Karten aussuchen lassen, dann gefragt mit wem er in seiner Visualisierung diese Themen zeitnah anspricht. Dadurch hat er nun konkrete Schritte die ihn auf seinem Weg zum Ziel weiterbringen. Es kamen sehr schöne neue Handlungsoptionen heraus um sein Ziel zu erreichen, aus meiner Sicht hat er nun einen stabilen Stand, ist sich seines Umfeldes bewusst und wird sein Ziel erreichen.

Fazit: Coaching war ein Erfolg! Durch das Coaching habe ich ihn bei seiner Zielerreichung unterstützt, er hat für sich neue Handlungsalternativen gefunden, und durch die Reflexionsangebote über seinen Tellerrand hinaus geblickt. Die Kombination von Methoden hat bestens funktioniert.

Alles noch sehr Coaching-Light, ab und zu sind wir ins Mentoring abgedriftet, das lässt sich wohl in solch einer Konstellation nicht verhindern. Jedoch gelang es mir diesmal schon viel besser zurück zum Coaching zu finden und mich dann dort zu disoziieren.