Archive for Juli, 2008

Anzeige geschalten – war nix

Dienstag, Juli 29th, 2008

Online sieht meine Anzeige ja ganz normal aus, gestern habe ich nun die Printausgabe gesehen, und da geht die Anzeige unter 🙁

Fazit: Nächstes mal extra zahlen für gelben Hintergrund oder für einen Rahmen drum herum oder sonst etwas auffälliges. So wird das nix.

Zudem frage ich mich wo ich das richtige Publikum finde.

Handbuch Coaching und Beratung: Wirkungsvolle Modelle, kommentierte Falldarstellungen, zahlreiche Übungen: Björn Migge

Montag, Juli 28th, 2008

Nachdem mir die Fallbeispiele in der Praxis noch fehlen folge ich der Empfehlung meines Mentors und habe heute das Buch

Amazon.de: Handbuch Coaching und Beratung: Wirkungsvolle Modelle, kommentierte Falldarstellungen, zahlreiche Übungen: Björn Migge: Bücher

von Björn Migge bestellt. Bin mal gespannt ob mir die Fallbeispiele dort etwas bringen.

Eukalyptus Beitrag

Montag, Juli 28th, 2008

So, die Anzeige ist online und in der Printausgabe

Eukalyptus – kostenlose Kleinanzeigen für Nordbaden

Bisher absolut Null Feedback. Da muss ich mir wohl noch etwas anderes überlegen.

Anzeige geschalten

Montag, Juli 21st, 2008

Gestern habe ich diese Anzeige im „Eukalyptus – Kleinanzeigen für Nordbaden“ aufgegeben:

Management Coaching
Systemischer Management
Coach  bietet Coaching in
KA. email
info@henssler-coaching.de

Die Anzeige ist ab dem 26.07.2008 in der Printausgabe und dann auch online verfügbar.

Jetzt bin ich mal gespannt ob sich jemand meldet.

Wichtiges ToDo .. endlich eine Website hinter die URL legen.

4. Coaching

Sonntag, Juli 20th, 2008

Am Freitag fand mein 4. Coaching statt. Das Thema hatten wir vorab geklärt – Bewerbungsgespräche führen. Wir haben dann ein Ziel dazu ausgearbeitet, ‚Ich werde am … ein Standard-Leitfaden für erfolgreiche Interviews erstellt haben.‘

1. Visualisierung: Alle Beteiligten an der Situation mit Moderationskarten auf den Tisch legen lassen. Hierzu diente als Basis das St. Gallen Modell. Dadurch wurden sehr viele Interessengruppen gefunden. Es waren auch virtuelle Interessensgruppen, z.b. das Gehaltsgefüge usw. Im Anschluß wurden die Beteiligten geclustered, bzw. zueinader angeordnet, z.B. Famile des Bewerbers hinter den Bewerber.

2. Interessen finden: Jetzt hat der Coachee mit einer anderen Farbe Moderationskarten für die Interessen der Beteiligten zugeordnet. Es hat länger gedauert, oftmals hatten mehrere Beteiligte auch die gleichen Interessen.

3. Interessen clustern und in sinnvolle Reihenfolge bringen: DieEinzelinteressen wurden zusammengefasst, am Ende ergaben sich wenige Gruppen. Diese wurden dann in Reihe gebracht, z.B. zuerst Motivation erfragen, dann Kompetenzen, dann Perspektive usw.

4. Fragen für Interessen bilden: Durch welche Fragen kann man die Interessen der Beteiligten abdecken? Dazu wurden dann die Fragen ausgearbeitet und aufgeschrieben.

5. Fragen zu Leitfaden zusammenfassen: Ansatzweise jetzt schon geschehen, das Gerüst steht, die feine Ausarbeitung macht der Coachee nun alleine als Hausaufgabe.

Fazit: Schöne systemische Herangehensweise. Coaching-Fragen um die Visualisierung zu verfeinern, St. Gallen Modell mal wieder als Basis. Durch gezielte Coaching-Fragen bei den Interessen konnte der Coachee dann auch ähnliche Fragen für seinen Leitfaden herausziehen. Immer unter dem Aspekt ‚was erwartest du dir von der Antwort, bzw. welche Reflektion willst du beim Bewerber erreichen‘.  Insgesamt hat es zwei Stunden gedauert und war meiner Ansicht nach sehr erfolgreich. Das direkte Feedback des Coachee war ebenso.

Hagen hilft – Ernüchterung

Freitag, Juli 18th, 2008

Gestern abend habe ich mal wieder meine neue Lieblingssendung Hagen hilft angeschaut. So langsam kehrt Ernüchterung ein, es ist immer das Gleiche.

1.) Analyse der Situation

2.) Transparentes Aufzeigen der Situation an die Beteiligten

3.) Spezialisierung und Fokusierung auf eine Nische

4.) Durch eine kreative Idee noch einen zusätzlichen Absatzmarkt ‚erfinden‘

Bäcker: Nische – Sonntagsöffnung, kreative Idee – eigene Brötchensorte

Frisör: Nische – Farbspezialist, kreative Idee – Stylingtag + Freundangebot

KFZ-Betrieb: Nische – Gasumbauspezialist, kreative Idee – Do-it-yourself-Kurse

Der Berater ist schon sehr gut, er folgt jedoch auf jeden Fall einem strikten Prozess. Jetzt wirken die Ideen der ersten Sendungen gar nicht mehr so spontan und neu, sondern passen in den Prozess rein. Einerseits Ernüchterung, andererseits Bewunderung für die Anwendbarkeit des selben Prozesses auf die unterschiedlichen Situationen.

Ist die Fokusierung auf die Nische, die Spezialisierung, immer der richtige Weg? Vielleicht kommt noch ein Fall wo er jemand raus aus der Nische holen muss, so etwas kann ich mir sehr gut vorstellen. Kreative Ideen sind hingegen immer super!

Ich-Botschaften

Dienstag, Juli 15th, 2008

Ist mir gerade mal wieder aufgefallen. Seit geraumer Zeit nutze ich hauptsächlich Ich-Botschaften in meiner Kommunikation. Die Wirkung ist super. Frühere Du-Botschaften haben oftmals ungewünschte Reaktionen erzeugt (Blockaden, Frust, Angriff).

Durch die Ich-Botschaften stelle ich mich kurzfristig ‚dumm‘ (ich habe das nicht verstanden, vielleicht liegt es an meinem Verständnis, was bedeutet das genau) statt das sich der andere gleich rechtfertigen muss (du hast das falsch beschrieben).

Im Sinne einer Zielerreichung sind die Ich-Botschaften auf jeden Fall vorzuziehen, auch die zwischenmenschliche Ebene stimmt dann eher.

Commen Sense, nur ist es mir eben in einer angespannten Konfliktsituation aufgefallen wie der Konflikt durch Ich-Botschaften einfach zu klären ist. Der Gegenüber hatte dann sogar für sich erkannt, dass wirklich etwas bei ihm falsch ist und hat es dann richtiggestellt. Situation für alle Beteiligten erfolgreich geklärt. Mit Du-Botschaften wären wir nun wahrscheinlich tiefer im Konflikt drin.

Freiberufliche Nebentätigkeit

Dienstag, Juli 15th, 2008

Nach längerer Diskussion wurde mir nun gestattet auch freiberuflich als Nebentätigkeit zu coachen. Die Genehmigung  ist auf ein Jahr befristet, ich darf im Schnitt auf 6 Monate die Wochenarbeitszeit von 48h (6 Werktage a 8h) nicht überschreiten. Des weiteren darf es nicht gegen die Interessen des Unternehmens gehen, und die Arbeitszeit + Arbeitsleistung von mir darf nicht leiden.

Alles sehr strikt, aber immerhin bin ich nun vertraglich auf der sicheren Seite und kann mir auch Coachees extern suchen.

Hagen hilft! – Folge vom 10. Juli 2008

Freitag, Juli 11th, 2008

Hagen hilft! – Folge vom 10. Juli 2008

Die Folge des Unternehmensberaters und Coach Hagen gestern abend (Frisörin) war interessant, jedoch kein Highlight. Es war sehr viel Kreativitätstechnik drin, wobei es diesmal ausschliesslich Beratung war (leider).

Was ich mich gefragt habe: Warum kommen die Leute nie selbst auf den Gedanken Einnahmen und Ausgaben gegenüber zu stellen? Wie kann man sich Selbständig machen ohne diese Grundlagen? Das verstehe ich nicht, befürchte jedoch das dies oft der Fall sein wird. Auf jeden Fall löst diese Bestandsaufnahme bei den Leuten immer eine Reflexion aus. Es kommt immer die Aussage ‚hatte schon ein schlechtes Gefühl, aber das es so schlimm ist … wenn man es mal so transparent sieht …‘. Es ist also ein notwendiger Schritt, auch wenn dieser Schritt meiner Meinung nach schon vorher selbstgesteuert erfolgen hätte sollen.

Gut war der Input von Hagen zur Spezialisierung auf einen Nischenmarkt, das war auch aus meiner Sicht die Richtige Strategie in diesem Fall. Leider hat er meiner Meinung nach die Frisörin nicht herangeführt. Das hätte man gemeinsam erarbeiten können, Visualisierung über St. Gallen, dann bei den Anspruchsgruppen Stärken und Schwächen ausarbeiten, und damit auf ihre Stärken in der Nische kommen. Er hat ihr die Tipps gegeben, und sie wollte sie nicht wirklich durchführen. Anfangs habe ich ihr angemerkt wie sie sich gegen das Vorgehen gesträubt hat. Beispiel Preisliste: Das sah jeder, die war zu komplex. Sie konnte sich jedoch nicht wirklich lösen, hat die Preisliste vereinfacht, jedoch nicht einfach genug. Da fand ich hat Hagen sie zu sehr alleine gelassen. Hier wäre ein zirkuläres Coaching sehr gut gewesen, die gute Frau hat die Preisliste aus ihrer Sicht gemacht. Sie hätte sich hier in die Kunden versetzen sollen und die Preisliste aus dieser Sicht machen müssen.

Ich habe so oft an Doc Meiers Spruch ‚Intellektuelle  Einsicht, emotionale Unlust‘ gedacht. Das war es wirklich. Sie schien es verstanden zu haben, es hat für sie ja auch Sinn gemacht, aber sie wollte einfach nicht. Sie wollte mit ihrer schon gescheiterten Lösung weiter machen. Hätte man sie herangeführt, hätte sie es selbst erkannt, dann würde sie eher dahinter stehen wie bei den Vorgaben.

Kurz: Beratung sehr gut, Ideen die Hagen ihr gab waren ebenso sehr gut, mit echtem Coaching hätte die gute Frau mehr rausholen können und würde eher dahinter stehen.

Offen für mich: Wie kann ich am Besten Stärken und Schwächen ausarbeiten? Wie mache ich eine SWOT-Analyse im Coaching? Wie geht man da systemisch am Besten vor um den Coachee auch nicht zu überrollen?

Buchtipp: Die Neuen Verkäufer. 2 CDs + 1 CD MP3 Files: Strategien für die Zukunft: Werner Katzengruber, Leon Boden: Bücher

Freitag, Juli 11th, 2008

Ich habe beim Joggen mal wieder ein gutes Hörbuch gehört:

Amazon.de: Die Neuen Verkäufer. 2 CDs + 1 CD MP3 Files: Strategien für die Zukunft: Werner Katzengruber, Leon Boden: Bücher

Auch wir müssen die Coaching-Leistung erstmal verkaufen, daher ist diese Zusammenfassung der Verkaufsgrundsätze sehr gut. Schön fand ich die Kapitel zu Fragetechniken und Einwandbehandlung. Ruhig immer den Gegenüber kommen lassen, das sollte der Coach ja auch machen. Das Ganze mit aktiven Zuhören verknüpfen und es passt.

Auch den Verkaufsabschluß fand ich gut. Vorababschluß einholen: Brauchen sie noch etwas vom Coaching? Und am Ende nochmals die Bestätigung erfragen: Was haben sie nun für sich mitgenommen?

Ich sehe sehr viele Parallelen in der Herangehensweise, klar, es ist eigentlich ‚Gesunder MenschenVerstand‘, jedoch wird dies oft nicht erkannt und falsch gemacht. So etwas öfters zu hören kann auf jeden Fall nur von Vorteil sein.