Archive for the ‘Einsichten’ Category

Schönes Bild

Mittwoch, September 10th, 2008

„Du kannst den Wind nicht beeinflussen, du kannst jedoch die Segel ausrichten.“

Team vs. Gruppe

Montag, August 11th, 2008

Heureka! Warum habe ich gerade soviel Aufwand mit der Kommunikation zu meinem Team? Warum ist es soviel Aufwand die Leute auf eine gemeinsame Arbeitsweise zu trimmen? Warum wird in unterschiedlicher Art und Weise berichtet?

-> Wir sind eine Gruppe, und kein Team.

In einem Team sind die Leute zeitlich voneinander abhängig, halten sich an gemeinsame Regeln weil jeder den anderen braucht. In einer Gruppe hingegen hält sich jeder an die definierten Minimal-Regeln und ist sehr eigenständig. Jeder dehnt die Regeln für seinen optimalen Nutzen aus. Gemeinsamkeit nur wo es sein muss und dem einzelnen nutzt.

Für mich ergeben sich zwei Handlungsalternativen:

– Die Gruppe darf nur eine Maximalanzahl an Personen haben, sonst ist es nicht kontrollierbar.

– In Großgruppen muss es exakt ausgearbeitet Regeln geben.

Die zweite Alternative macht einen sehr unflexibel. Folglich muss ich den Betreuungsaufwand skallierbar machen, d.h. kleinere Gruppen.

Ein Team wird es leider nie werden.

Teamrollen nach Belbin – Testergebnis

Freitag, August 1st, 2008

VM Der Vorsitzende Moderator – 11
ZM Der Ziel-orientierte Motivator – 24
KI Der Kreative Ideengeber – 0
KC Der Kritische Controller – 27
PC Der Pragmatische Company-Worker – 18
WK Der Weltoffene Kontakter – 8
HT Der Hilfsbereite Team-Builder – 4
KF Der Konsequente Finnisher – 8

Der motivierende Controller, der etwas zu Ende bringen will 🙂

Hagen hilft – Ernüchterung

Freitag, Juli 18th, 2008

Gestern abend habe ich mal wieder meine neue Lieblingssendung Hagen hilft angeschaut. So langsam kehrt Ernüchterung ein, es ist immer das Gleiche.

1.) Analyse der Situation

2.) Transparentes Aufzeigen der Situation an die Beteiligten

3.) Spezialisierung und Fokusierung auf eine Nische

4.) Durch eine kreative Idee noch einen zusätzlichen Absatzmarkt ‚erfinden‘

Bäcker: Nische – Sonntagsöffnung, kreative Idee – eigene Brötchensorte

Frisör: Nische – Farbspezialist, kreative Idee – Stylingtag + Freundangebot

KFZ-Betrieb: Nische – Gasumbauspezialist, kreative Idee – Do-it-yourself-Kurse

Der Berater ist schon sehr gut, er folgt jedoch auf jeden Fall einem strikten Prozess. Jetzt wirken die Ideen der ersten Sendungen gar nicht mehr so spontan und neu, sondern passen in den Prozess rein. Einerseits Ernüchterung, andererseits Bewunderung für die Anwendbarkeit des selben Prozesses auf die unterschiedlichen Situationen.

Ist die Fokusierung auf die Nische, die Spezialisierung, immer der richtige Weg? Vielleicht kommt noch ein Fall wo er jemand raus aus der Nische holen muss, so etwas kann ich mir sehr gut vorstellen. Kreative Ideen sind hingegen immer super!

Ich-Botschaften

Dienstag, Juli 15th, 2008

Ist mir gerade mal wieder aufgefallen. Seit geraumer Zeit nutze ich hauptsächlich Ich-Botschaften in meiner Kommunikation. Die Wirkung ist super. Frühere Du-Botschaften haben oftmals ungewünschte Reaktionen erzeugt (Blockaden, Frust, Angriff).

Durch die Ich-Botschaften stelle ich mich kurzfristig ‚dumm‘ (ich habe das nicht verstanden, vielleicht liegt es an meinem Verständnis, was bedeutet das genau) statt das sich der andere gleich rechtfertigen muss (du hast das falsch beschrieben).

Im Sinne einer Zielerreichung sind die Ich-Botschaften auf jeden Fall vorzuziehen, auch die zwischenmenschliche Ebene stimmt dann eher.

Commen Sense, nur ist es mir eben in einer angespannten Konfliktsituation aufgefallen wie der Konflikt durch Ich-Botschaften einfach zu klären ist. Der Gegenüber hatte dann sogar für sich erkannt, dass wirklich etwas bei ihm falsch ist und hat es dann richtiggestellt. Situation für alle Beteiligten erfolgreich geklärt. Mit Du-Botschaften wären wir nun wahrscheinlich tiefer im Konflikt drin.

Buchtipp: Die Neuen Verkäufer. 2 CDs + 1 CD MP3 Files: Strategien für die Zukunft: Werner Katzengruber, Leon Boden: Bücher

Freitag, Juli 11th, 2008

Ich habe beim Joggen mal wieder ein gutes Hörbuch gehört:

Amazon.de: Die Neuen Verkäufer. 2 CDs + 1 CD MP3 Files: Strategien für die Zukunft: Werner Katzengruber, Leon Boden: Bücher

Auch wir müssen die Coaching-Leistung erstmal verkaufen, daher ist diese Zusammenfassung der Verkaufsgrundsätze sehr gut. Schön fand ich die Kapitel zu Fragetechniken und Einwandbehandlung. Ruhig immer den Gegenüber kommen lassen, das sollte der Coach ja auch machen. Das Ganze mit aktiven Zuhören verknüpfen und es passt.

Auch den Verkaufsabschluß fand ich gut. Vorababschluß einholen: Brauchen sie noch etwas vom Coaching? Und am Ende nochmals die Bestätigung erfragen: Was haben sie nun für sich mitgenommen?

Ich sehe sehr viele Parallelen in der Herangehensweise, klar, es ist eigentlich ‚Gesunder MenschenVerstand‘, jedoch wird dies oft nicht erkannt und falsch gemacht. So etwas öfters zu hören kann auf jeden Fall nur von Vorteil sein.

Buchtipp: Die Entscheidung liegt bei dir. 2 CDs. Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit.: Reinhard K. Sprenger

Samstag, Juli 5th, 2008

Heute morgen beim joggen habe ich mal wieder Reinhard Sprengers ‚Die Entscheidung liegt bei dir‘ angehört. Ich finde das Hörbuch super. Es ist meiner Ansicht nach eine Super-Grundeinsicht für Coaching.  Man könnte sagen, die Entscheidung liegt bei dir und die Lösung deiner Probleme liegt in dir.

Zum reinhören habe ich die Einleitung als mp3 abgelegt (Einleitung Entscheiden konnen),  das gibt einen guten Einblick über den Inhalt. Reinhören und dann Kaufen!
Hier der Amazon Link zur alten Ausgabe des Hörbuchs, inzwischen gibt es wohl eine überarbeitet Sonderausgabe.
Amazon.de: Die Entscheidung liegt bei dir. 2 CDs. Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit.: Reinhard K. Sprenger: Bücher

Fernseh-Coaching

Freitag, Juli 4th, 2008

Gestern abend habe ich auf Kabel 1 eine richtig gute Sendung gesehen: Hagen hilft

Die Folge vom 03.07.2008 gibts auch online hier

Der Coach und Berater Stefan Hagen ist unter dieser Homepage zu finden: http://www.werte-coach.de/

Dazu habe ich einen tollen Blog-Beitrag gefunden der den Inhalt beschreibt:

http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3595

—————— Textauszüge aus dem Blog Anfang ——————

Hier hilft der Berater und Coach Stefan Hagen Kleinstunternehmern und Handwerkern, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. In der ersten Sendung hilft er dem Bäckermeister Bärmann, der seinen laufenden Verpflichtungen (geschäftlich und privat) nicht mehr voll nachkommen kann und zudem von einem Schuldenberg von mehr als 150.000 EUR erdrückt wird. Ein Grund für die Krise ist der Bäckerei-Shop im gegenüberliegenden Supermarkt, der vor kurzem neu eröffnet hat.

Stefan Hagen erkennt schnell, dass sich der Bäcker Bärmann von seiner Konkurrenz positiv abheben muss. Um sich von der Supermarkt-Konkurrenz abheben zu können, sollen neue Produkte auf den Markt gebracht werden, die gerade mit Heimatverbundenheit werben. So gibt es z.B. ab sofort die Bärmann-Schrippe (Brötchen). Die Bürger wollen keinen Einheitsbrei, sondern einzigartige Produkte, die zu ihnen und ihrer Region passt. Das erkennt Stefan Hagen schnell und bringt damit die Bäckerei Bärmann wieder step by step auf Erfolgskurs.

Ein weitere Lösung zu mehr Umsatz besteht darin, am Sonntag zu öffnen, wenn der Supermarkt geschlossen ist. So kann nicht nur konkurrenzlos Zusatzumsatz generiert werden, sondern auch Kunden zurückgewonnen werden, die in den Supermarkt gegenüber abgewandert sind. Es ist ein hartes Stück Arbeit, bis Stefan Hagen den Bäckermeister von diesem Weg überzeugen kann, da ein früherer Versuch schon schief gegangen ist. Doch diesmal klappt es, weil auch mit Flyerwerbung die Einwohner von dem neuen Angebot am Sonntag informiert werden. Der erste Sonntag wird zum Event. Mit kleinen Kostproben werden die neuen Produkte beworben, die es nur bei Bärmann gibt.

Durch o.g. Maßnahmen kann aber nicht nur der Absatz gesteigert werden, sondern auch höhere Preise durchgesetzt werden, um die Rentabilität zu erhöhen. Denn die Bäckerei Bärmann hat seit Jahren die Preise nicht erhöht, obwohl die Einkaufs- und Betriebskosten ständig steigen. Mit guten, neuen Produkten, einmaligen Öffnungszeiten und freundlicher Bedienung können aber höhere Preise sehr wohl durchgesetzt werden. Mit einer Kleininvestition von 350 EUR wird der Laden auch richtig schick neu eingerichtet. Dafür braucht es nicht viel Geld, sondern nur Kreativität und guten Geschmack.

Aber auch an der Distributionsstragie wird gedreht. Alle Hotels in der Umgebung werden angesprochen, um neue Großkunden zu gewinnen. Wenn es so oder so schwierig ist, neue Kunden zu gewinnen, dann sollte man den Schwerpunkt auf Kunden setzen, die hohe Mengen zu fairen Preisen regelmäßg abnehmen. Der Bäckermeister Bärmann fährt mit einem Probierkorb, gefüllt mit den neuesten und besten Produkten, zu den Hotels und gewinnt so einen Großabnehmer nach dem anderen.

—————— Textauszüge aus dem Blog Ende ——————
Für mich war das Vorgehen von Hagen zum großen Teil Beratung und recht wenig Coaching. Vielleicht kam das im Fernsehen geschnitten auch nur so rüber.

Was ich mich die ganze Zeit während der Sendung gefragt habe: Wie würde ich als Coach hier vorgehen?

Ich würde diese Coaching-Methoden anwenden:

Visualisierung mit St. Gallen -> Ziel ist eine Reflexion über das Umfeld und Handlungsoptionen

Festes Ziel formulieren, am besten zwei getrennte Ziele (privat und geschäftlich) .

Dann mit zirkulären Fragen reingehen, Fragen was die Andere dazu sagen. Ziel Reflexion über Fremdbild. Event. auch JoHari einbringen.

Als er Sonntags nicht arbeiten wollten: Ziel-Systemcheck, will er das Ziel wirklich, was hält ihn davon ab?

Für die private Sache: Warum zahlt er keinen Unterhalt? Was für Gefühle hat er dabei. Auf jeden Fall die Werte auslegen lassen und in überschneidenden Kreisen mit seiner Frau abgleichen (zirkulär) . Hier event. auch die MSA einbringen. Kann als Basis für MVWK dienen.

Für mich geschäftlich offen: Wie kann ich noch besser seine Stärken rausarbeiten?

Mein Fazit: Auch mit reinem Coaching wäre ich sehr weit gekommen. Klar, die finanziellen Dinge mit den Gläubigern usw. hätte er selbst klären müssen, auch die Flyer usw. Das war halt der Berater, nicht der Coach.

Was meinen meine Ausbildungskollegen dazu? Wie wären sie vorgegangen?

Ich werde die nächsten Folgen anschauen und es als Lernbeispiel für mich nehmen, was würde ich bei diesem Fall tun?

[Update] Um die Stärken auszuarbeiten und neue Ideen zu finden würde ich die Kreativitätsmethode ‚Kopfstand‘ anwenden. Es ist sehr viel negative Energie vorhanden, die muss raus und genutzt werden. Also als erstes ‚auskotzen‘ lassen, wie könnte es noch schlimmer werden, was muss passieren damit alles voll den Bach runter geht. Im Anschluß daran die Vermeidung für jeden Punkt finden. Somit kann alles Negative raus, und wird in Positives umgewandelt. Dadurch entstehen neue Optionen und die negative Energie ist kanalisiert.

Wahrnehmungen

Dienstag, Juni 24th, 2008

Der Wiedereinstieg nach dem Urlaub ist immer schwierig, doch diesmal nehme ich manche Veränderungen viel intensiver wahr.

Woran liegt das? Gab es früher nicht so viele Veränderungen? War alles stabiler? Oder hat sich meine Wahrnehmung geschärft? Erkenne ich Veränderungskennzeichen inzwischen früher?

Wenn ich mich so umschaue komme ich zu dem Schluss, dass es wohl an meiner geschärften Wahrnehmung liegt. Andere Mitarbeiter deuten die Zeichen der Zeit oftmals nicht so früh, und wahrscheinlich gab es solche Anzeichen auch schon früher, nur habe ich sie nicht gesehen. Die SMC-Ausbildung wirkt 🙂

Anders ist besser

Dienstag, Juni 24th, 2008

Im Urlaub habe ich das Buch „Anders ist besser: Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik von Wendelin Wiedeking“ gelesen. Sehr interessant fand ich Kapitel 6, das Beispiel Porsche. Dort ist mir nochmals sehr bewusst geworden wie wichtig ‚Konsequenz‘ ist. Auch der Punkt des konsequenten Hinterfragens von eingefahrenen Lösungswegen fand ich sehr gut. Nur so kommt man auf neue Lösungen abseits der festgefahrenen Strassen. Und immer den Kunden im Mittelpunkt haben und alles darauf ausrichten.

Beim Thema ‚Konsequenz‘ sehe ich noch Potential bei meinem Führungsverhalten. Das zusammen mit einer sauberen Delegation von Aufgaben und Verantwortung wird viel bringen.