Archive for Juli, 2008

Buchtipp: Die Entscheidung liegt bei dir. 2 CDs. Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit.: Reinhard K. Sprenger

Samstag, Juli 5th, 2008

Heute morgen beim joggen habe ich mal wieder Reinhard Sprengers ‚Die Entscheidung liegt bei dir‘ angehört. Ich finde das Hörbuch super. Es ist meiner Ansicht nach eine Super-Grundeinsicht für Coaching.  Man könnte sagen, die Entscheidung liegt bei dir und die Lösung deiner Probleme liegt in dir.

Zum reinhören habe ich die Einleitung als mp3 abgelegt (Einleitung Entscheiden konnen),  das gibt einen guten Einblick über den Inhalt. Reinhören und dann Kaufen!
Hier der Amazon Link zur alten Ausgabe des Hörbuchs, inzwischen gibt es wohl eine überarbeitet Sonderausgabe.
Amazon.de: Die Entscheidung liegt bei dir. 2 CDs. Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit.: Reinhard K. Sprenger: Bücher

Fernseh-Coaching

Freitag, Juli 4th, 2008

Gestern abend habe ich auf Kabel 1 eine richtig gute Sendung gesehen: Hagen hilft

Die Folge vom 03.07.2008 gibts auch online hier

Der Coach und Berater Stefan Hagen ist unter dieser Homepage zu finden: http://www.werte-coach.de/

Dazu habe ich einen tollen Blog-Beitrag gefunden der den Inhalt beschreibt:

http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3595

—————— Textauszüge aus dem Blog Anfang ——————

Hier hilft der Berater und Coach Stefan Hagen Kleinstunternehmern und Handwerkern, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. In der ersten Sendung hilft er dem Bäckermeister Bärmann, der seinen laufenden Verpflichtungen (geschäftlich und privat) nicht mehr voll nachkommen kann und zudem von einem Schuldenberg von mehr als 150.000 EUR erdrückt wird. Ein Grund für die Krise ist der Bäckerei-Shop im gegenüberliegenden Supermarkt, der vor kurzem neu eröffnet hat.

Stefan Hagen erkennt schnell, dass sich der Bäcker Bärmann von seiner Konkurrenz positiv abheben muss. Um sich von der Supermarkt-Konkurrenz abheben zu können, sollen neue Produkte auf den Markt gebracht werden, die gerade mit Heimatverbundenheit werben. So gibt es z.B. ab sofort die Bärmann-Schrippe (Brötchen). Die Bürger wollen keinen Einheitsbrei, sondern einzigartige Produkte, die zu ihnen und ihrer Region passt. Das erkennt Stefan Hagen schnell und bringt damit die Bäckerei Bärmann wieder step by step auf Erfolgskurs.

Ein weitere Lösung zu mehr Umsatz besteht darin, am Sonntag zu öffnen, wenn der Supermarkt geschlossen ist. So kann nicht nur konkurrenzlos Zusatzumsatz generiert werden, sondern auch Kunden zurückgewonnen werden, die in den Supermarkt gegenüber abgewandert sind. Es ist ein hartes Stück Arbeit, bis Stefan Hagen den Bäckermeister von diesem Weg überzeugen kann, da ein früherer Versuch schon schief gegangen ist. Doch diesmal klappt es, weil auch mit Flyerwerbung die Einwohner von dem neuen Angebot am Sonntag informiert werden. Der erste Sonntag wird zum Event. Mit kleinen Kostproben werden die neuen Produkte beworben, die es nur bei Bärmann gibt.

Durch o.g. Maßnahmen kann aber nicht nur der Absatz gesteigert werden, sondern auch höhere Preise durchgesetzt werden, um die Rentabilität zu erhöhen. Denn die Bäckerei Bärmann hat seit Jahren die Preise nicht erhöht, obwohl die Einkaufs- und Betriebskosten ständig steigen. Mit guten, neuen Produkten, einmaligen Öffnungszeiten und freundlicher Bedienung können aber höhere Preise sehr wohl durchgesetzt werden. Mit einer Kleininvestition von 350 EUR wird der Laden auch richtig schick neu eingerichtet. Dafür braucht es nicht viel Geld, sondern nur Kreativität und guten Geschmack.

Aber auch an der Distributionsstragie wird gedreht. Alle Hotels in der Umgebung werden angesprochen, um neue Großkunden zu gewinnen. Wenn es so oder so schwierig ist, neue Kunden zu gewinnen, dann sollte man den Schwerpunkt auf Kunden setzen, die hohe Mengen zu fairen Preisen regelmäßg abnehmen. Der Bäckermeister Bärmann fährt mit einem Probierkorb, gefüllt mit den neuesten und besten Produkten, zu den Hotels und gewinnt so einen Großabnehmer nach dem anderen.

—————— Textauszüge aus dem Blog Ende ——————
Für mich war das Vorgehen von Hagen zum großen Teil Beratung und recht wenig Coaching. Vielleicht kam das im Fernsehen geschnitten auch nur so rüber.

Was ich mich die ganze Zeit während der Sendung gefragt habe: Wie würde ich als Coach hier vorgehen?

Ich würde diese Coaching-Methoden anwenden:

Visualisierung mit St. Gallen -> Ziel ist eine Reflexion über das Umfeld und Handlungsoptionen

Festes Ziel formulieren, am besten zwei getrennte Ziele (privat und geschäftlich) .

Dann mit zirkulären Fragen reingehen, Fragen was die Andere dazu sagen. Ziel Reflexion über Fremdbild. Event. auch JoHari einbringen.

Als er Sonntags nicht arbeiten wollten: Ziel-Systemcheck, will er das Ziel wirklich, was hält ihn davon ab?

Für die private Sache: Warum zahlt er keinen Unterhalt? Was für Gefühle hat er dabei. Auf jeden Fall die Werte auslegen lassen und in überschneidenden Kreisen mit seiner Frau abgleichen (zirkulär) . Hier event. auch die MSA einbringen. Kann als Basis für MVWK dienen.

Für mich geschäftlich offen: Wie kann ich noch besser seine Stärken rausarbeiten?

Mein Fazit: Auch mit reinem Coaching wäre ich sehr weit gekommen. Klar, die finanziellen Dinge mit den Gläubigern usw. hätte er selbst klären müssen, auch die Flyer usw. Das war halt der Berater, nicht der Coach.

Was meinen meine Ausbildungskollegen dazu? Wie wären sie vorgegangen?

Ich werde die nächsten Folgen anschauen und es als Lernbeispiel für mich nehmen, was würde ich bei diesem Fall tun?

[Update] Um die Stärken auszuarbeiten und neue Ideen zu finden würde ich die Kreativitätsmethode ‚Kopfstand‘ anwenden. Es ist sehr viel negative Energie vorhanden, die muss raus und genutzt werden. Also als erstes ‚auskotzen‘ lassen, wie könnte es noch schlimmer werden, was muss passieren damit alles voll den Bach runter geht. Im Anschluß daran die Vermeidung für jeden Punkt finden. Somit kann alles Negative raus, und wird in Positives umgewandelt. Dadurch entstehen neue Optionen und die negative Energie ist kanalisiert.

1&1 Blog

Mittwoch, Juli 2nd, 2008

1&1 bietet einen eigenen Blog-Tarif an, den 1&1 Blog für 2,49 Euro im Monat. Es gibt eine .DE Domain ink. echtem Webspace und emails usw. Der Blog ist dann über die Domain erreichbar.

Bestellbar ist das Ganze z.B. über meinen Profisellershop http://www.henssler.org unter dem Reiter ‚Hosting‘ im Bereich ‚Private Homepage‘.

Falls man keine eigene Domain benötigt kann man natürlich auch einen Unteraccount z.B. beim freien Blogger anlegen.