Fragen üben

April 9th, 2008

Im Bewerbungsgespräch heute konnte ich das Fragen üben und vertiefen. Zirkuläre Fragen und hypothetische Fragen.

Gut waren diese Fragen:

  • Wenn ich ihren Chef/Professor fragen würde, wie würde ER sie beschreiben?
  • Mal angenommen ich stelle sie ein, was machen sie als erstes an ihrem ersten Tag bei uns?

und natürlich am Ende …

  • Auf einer Skala von 1-10, wobei 1 lieber doch nicht‘ und 10 ‚muss ich haben‘ ist, wie bewerten sie nun ihr interesse an dem Job?

Wer führt wen?

April 9th, 2008

Frage: Warum habe ich oft Schwierigkeiten als Führungskraft? Warum haben andere in der gleichen Position weniger Schwierigkeiten?

Antwort: Ich führe! Während andere Abteilungsleiter ihre Abteilung durch andere steuern lasse steuere ich hingegen die anderen Abteilungen mit.

Fazit: Der einfach Weg wäre es sich ebenfalls führen zu lassen. Wer meinen Charakter kennt wird wissen, dass dies jedoch keine Option für mich ist.

Frage: Wie nutze ich diese Erkenntnis? Wie mache unter den Gesichtspunkten Stärken aus meinen bisherigen Schwierigkeiten.

Einsicht: An manchen Stellen mache ich den Job des Bereichsleiters. Nach Rücksprache mit ihm ist dies auch OK so. An manchen Stellen habe ich noch Schwierigkeiten mit der Führung von Kollegen, das muss ich noch genauer analysieren.

Tageseinsichten

April 8th, 2008

Ich muss loslassen damit sich meine PJMs entwickeln können. Ich bin assoziiert, ich sollte Abstand haben.
Einsicht: anderen helfen ihrer Verantwortung nachzukommen ist meine Aufgabe, nicht ihre Aufgaben für sie zu lösen.
Fazit des Tages: Aufgrund meiner Start-up/macher/problemlöser-Charakterzüge bin ich in viel zu vielen themen assoziiert und vernächlässige deshalb Themen die wirklich relevant als Führungskraft sind

Veränderungen überall …

April 8th, 2008

Alles verändert sich, und ich bin mitten drin 🙂

In einem Veränderungsprozess benötigt man Stabilitätspunkte. Dies können die Werte sein. Ich starte eine Wertediskussion und – definition in meinem Verantwortungsbereich.

Done – 3 Gruppen einigen sich jeweils auf 3 priorisierte Werte für die wir als Team einstehen und die von uns ausserhalb wahrgenommen werden sollen. Ich werde meine Werte ebenfalls niederschreiben, und am 21.04. einigen wir uns im Team auf unsere 3 Werte als Team.

Werte – Verbindlichkeit

April 8th, 2008

Für mich hat der Wert ‚Verbindlichkeit‘ eine enorme Wichtigkeit. In diesem Punkt bin ich sofort assoziiert, ich kann noch nicht nachvollziehen wie jemand ohne diesen Wert leben kann. Recht drastisch, aber mit jemand der den Wert Verbindlichkeit nicht hat gerate ich immer wieder aneinander.

Analog dazu verhält es sich wohl mit dem Wert ‚Verantwortungsbewusstsein‘. Wenn jemand seinen Verantwortungen nicht nachkommt gehe ich an die Decke.

Coaching im Privaten

April 8th, 2008

Allgemein wird das Coaching im privaten Umfeld wohl schwerer. Bei einem Kind ist es OK, die eigene Frau reagiert jedoch sehr ausweichend, auch genervt.

Einsicht: Unausgesprochenes, situatives Coaching ist bei Kindern OK, bei anderen Familienmitgliedern (oder wohl auch Freunden) darf es nur in einer als coaching ‚markierten‘ Situation geschehen.

Ein Kind kann reflektieren

April 8th, 2008

Heute morgen habe ich Michael mit seinen knapp 3 Jahren dies gefragt:

Mal angenommen, ich würde Timm fragen wie es ihm geht wenn du ihn im Kindergarten schlägst, was würde Timm sagen?

Antwort: Nicht gut.

=> Michael kann sich ansatzweise in Timm hineinversetzen. Da bleibe ich dran, das sieht gut aus.

Erste Einsichten

April 7th, 2008

1. Feststellung: Ich agiere aktuell nicht als Führungskraft sondern als Projektmanager. Ich bin fast nur operativ unterwegs. Ich muss mich aus dem Operativen, aus den Projekten direkt zurückziehen. Bei der Projektfindung bin ich aktiv dabei, sobald der Projektauftrag steht weise ich einen Projektmanager zu und bin dann raus. Ich habe mit operativen Problemen nichts zu tun, das ist Sache des Projektmanagers. Ich bin nur dann gefragt wenn ‚meine‘ Projektmanager als Ressource nicht funktionieren, alle anderen Ressourcenthemen sind nicht mein Problem.

1. Coachingansatz: Vorstellung der 14 Führungsanforderungen an PJMs, erste Refelktionsversuche einleiten, als Coach anhand der FAs dem PJM neue Denkanstösse geben.

Erste Schritte

April 7th, 2008

Meine Eindrücke an meine Mitarbeiter vermittelt. Sie darauf hingewiesen, dass ich aktuell viele Gedanken im Kopf habe und ich Konsequenzen ziehen werde. Großes Interesse, Gedankenaustausch von einigen gewünscht.

Back to reality

April 6th, 2008

Unruhige Nacht, der Realitätsabgleich erfolgt. Was kann ich tun, was soll ich tun, was mache ich zur zeit und warum? Tausende Gedanken die mir durch den Kopf gehen. Das kann ja mal eine lustige Woche werden