Es ist vollbracht, ich habe die Prüfung bestanden und bin nun ein zertifizierter managment coach. Jetzt kann das Coaching so richtig losgehen!
Geschafft
September 8th, 2008Es geht los …
September 4th, 2008Die letzten Laminate (Gefühle, danke Alex) erstelle ich gerade, der Laminatordner ist sortiert, der Zug geht um 16 Uhr, auf gehts zur Prüfung.
Ein wenig ‚Aufgewühltheit‘ ist auf jeden Fall dabei, wobei ich mich gut vorbereitet fühle. Daumen drücken und durch.
Coaching und Hauskauf
September 1st, 2008Was haben Coaching und ein Hauskauf miteinander zu tun? Sehr viel.
Einige Modelle und Methoden des Coachings kommen auch bei einem Hauskauf zum tragen. Beispielsweise erfüllt die Situation die Kriterien eines Konfliktes – Abhängigkeit und Werte.
Der eine will verkaufen, der andere will kaufen, das ist die Abhängigkeit. Wo liegen jedoch die Werte? Dreht es sich nur ums Geld? Oder ist dem bisherigen Besitzer der neue Käufer als Person wichtig? Ist der Besitzer emotional mit dem Haus verbunden z.B. dort aufgewachsen? Was ist ihm am Verkauf wichtig (Geld, Gesicht wahren, schnell weg usw.)?
Natürlich wird in der Verkaufsanzeige immer die Position beschrieben. Dort ist ein fester Betrag angegeben. Wie kann man jetzt jedoch für alle Seite noch mehr rausholen? Beispiel: Verkauszeitpunkt, der eine will schnell raus und sein Geld, der andere will noch länger drin bleiben jedoch jetzt schon sicher für einen Termin in der Zukunft verkaufen. Auch staatliche Zuschüsse usw. können eine Rolle spielen für den Gesamtbetrag und den Zeitpunkt.
Ziel ist es also die Interessen hintern Positionen zu finden. Dazu kann virtuell im Hinterkopf St. Gallen durchgegangen werden.
Unter Umständen kann somit der Kuchen vergrößert werden und für beide Seiten ein Konsens statt nur ein Kompromiss gefunden werden.
Prüfungsbereit
August 23rd, 2008Erstaunlicherweise bin ich 2 Wochen vor der DVCT Prüfung schon ‚prüfungsbereit‘.
– Anmeldung zur Prüfung – done
– schriftliche Ausarbeitung – done und abgeschickt
– fehlende Laminate – erstellt
Jetzt gilt es noch die Unterlagen nochmals durchzugehen und dann wird das schon hinhauen.
Visionen – Laminate
August 21st, 2008Das erste Mal habe ich eine echte Unternehmens-Vision von einem Vorstand erhalten! Des weiteren war die Vision dann bis zu den Zielen heruntergebrochen. Das hat mich so beeindruckt, dass ich daraus ein DIN-A6 Laminat erstellt habe, und dieses Laminat nun jedem meiner Mitarbeiter in die Hand drücken werde. Dies hat etwas handfestes, eine greifbare Vision, und nicht auf dünnem Papier welches man schnell wieder zerreisst, sondern als beständiges Laminat. Bin gespannt wie das im Team ankommt.
[Update] Es kommt super im Team an! Die Leute sind begeistert, es macht einen hochwertigen Eindruck und sie finden die Idee an sich schon sehr gut die Vision vor Augen zu haben und mitnehmen zu können. Absolut gelungene Aktion!
Zitat: Friedrich Dürrenmatt über Plan und Zufall
August 12th, 2008Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.
(Friedrich Dürrenmatt, schweizer Schriftsteller, 1921 – 1990)
Team vs. Gruppe
August 11th, 2008Heureka! Warum habe ich gerade soviel Aufwand mit der Kommunikation zu meinem Team? Warum ist es soviel Aufwand die Leute auf eine gemeinsame Arbeitsweise zu trimmen? Warum wird in unterschiedlicher Art und Weise berichtet?
-> Wir sind eine Gruppe, und kein Team.
In einem Team sind die Leute zeitlich voneinander abhängig, halten sich an gemeinsame Regeln weil jeder den anderen braucht. In einer Gruppe hingegen hält sich jeder an die definierten Minimal-Regeln und ist sehr eigenständig. Jeder dehnt die Regeln für seinen optimalen Nutzen aus. Gemeinsamkeit nur wo es sein muss und dem einzelnen nutzt.
Für mich ergeben sich zwei Handlungsalternativen:
– Die Gruppe darf nur eine Maximalanzahl an Personen haben, sonst ist es nicht kontrollierbar.
– In Großgruppen muss es exakt ausgearbeitet Regeln geben.
Die zweite Alternative macht einen sehr unflexibel. Folglich muss ich den Betreuungsaufwand skallierbar machen, d.h. kleinere Gruppen.
Ein Team wird es leider nie werden.
Konfliktcoaching
August 8th, 2008Bis eben habe ich 3h lang ein Konfliktcoaching durchgeführt.
Thema geklärt, visuallisierung mit St. Gallen, Ziel erarbeitet, Zielsystemcheck.
Abhängigkeiten in der visuallisierung darstellen lassen.
Zwei überschneidende Kreise und die Werte auslegen lassen
Schönes Beispiel das der coachee daraus gezogen hat: Er und sein Mitarbeiter sitzen im Boot, es ist Nebelig und er feuert seinen Mitarbeiter zum rudern auf. Der Mitarbeiter meint jedoch einen Wasserfall zu hören und hat Angst. (Auseinandersetzen mit der Zukunft!).
Einsicht und klares ToDo beim Coachee: Transparent machen der Zukunft und des Weges, den Nebel lichten.
Konfliktlösungsmuster als Laminate in die Hand gegeben, welche anderen kämen in Frage, was zeigt der Mitarbeiter.
TA-Analyse .. war ihm schon bekannt, hat es richtig analysiert. Johari als Addon eingebracht, er hat erkannt, dass der Mitarbeiter viele blinde Flecken hat und Feedback hilft.
Motive priorisieren lassen. Laminate in die Hand gedrückt und auslegen lassen. Festgestellt, dass er und sein Mitarbeiter wohl sogar die selben Motive haben, sich in ihrem Kontext jedoch anderst verhalten.
Beispiel: Beide prinzipientreu recht weit oben, mitarbeiter lebt es als Wert professionalität, Coachee als pragmatisch mit vernunft. Coachee hat erkannt, das wenn er die gemeinsame Basis aufzeigt, dann kann er mit dem Mitarbeiter über das Verhalten und den gelebten Wert besser reden.
Coachee hat nun einige ToDos, und sehr viele Denkanstösse mit denen er ins Wochenende ging. Er fand das Coaching sehr gut.
5. Coaching – Mentoring
August 6th, 2008Mein Mentee kam mit einem schönen Thema zu mir: „Rollen und Aufgaben in einem Team (allgemein, nicht QS-bezogen). D.h. auch was für Charaktere sind förderlich für welche Punkte in einem Team“
Das war sozusagen Bingo! Es war dann ein Mentoring mit Coaching-Elementen. Ich habe ihm als erstes den Teamrollen-Test gegegeben. In der Auswertung habe hat er dann seine Schlüsse gezogen. Ich habe dann mit den üblichen Coachingfragen nach den Auswirkungen auf das Team gefragt, nach den Handlungsoptionen bei ‚fehlenden‘ Rollen usw. Er fand sich durch die Auswertung sehr gut getroffen (wäre auch meine Einschätzung gewesen). Dabei sind wir auch öfters in eine Werteanalyse abgedriftet, welche Rolle kann von welchen Werten getrieben sein. Alles in allem sehr gut, ein Mentoring mit Coachingansätzen.
Im weiteren Verlauf sind wir auf die Teamentwicklungsphasen eingegangen, und seine Rolle als Führungskraft in den unterschiedlichen Phasen (nach seiner Meinung). Ebenfalls sehr gut gelaufen.
Keine Coachingsprozesseinhaltung, jedoch war dies als Mentoring auch nicht so geplant. Mentee war mit der Sitzung hochzufrieden, das ist die Hauptsache.
Teamrollen und Riemann-Thomann-Kreuz
August 5th, 2008Ich habe die Teamrollen nach Belbin im Teammeeting angesprochen (auch wenn es ja eigentlich eine Gruppe ist).
Ich habe dann den Test dazu motviert und an meine Leute gegeben. Ich sehe sie fleißig ausfüllen, und habe auch schon Diskussionen dazu in kleinen Gruppen beobachtet. Teilweise habe ich schon Feedback erhalten.
Für nächsten Montag habe ich im Teammeeting die Visualisierung der Tests als Analysegrundlage für unser Team in Aussicht gestellt. Darauf bin ich sehr gespannt.
Auf jeden Fall habe ich nun die Begriffe als Din-A4 Laminate erstellt, das wirkt dann am Montag schon recht professionell 🙂