Archive for the ‘Handlungen’ Category

Erstes Coaching – done

Freitag, Mai 9th, 2008

Das erste Coaching ist vollbracht. Hier kurz zum Ablauf

1. visuelle Aufstellung der Ist-situation, frei mit Moderationkarten auf dem Tisch. Guter Überblick über die Gesamtsituation und die Beteiligten. Jetzt habe ich St.Gallen als Laminat ins Spiel gebracht. Auf einmal fielen ihm noch viel mehr Beteiligte ein. Er hat gleich den Transfer von dem machen können, wenn es um Abteilungsmarketing geht kann ich ja alles betrachten. Sehr gelungen, erstes hörbares klack. Dann ‚Nähe‘ der Beteiligten zum ‚ich‘ darstellen lassen. Kommunikationswege darstellen lassen. Alles Punkte die man vertiefen kann und muss, daraus ergaben sich viele Handlungsalternativen, jedoch brauche ich zuerst ein konkretes Ziel.

2. Zielfindung am Flipchart. Es kam ein gutes Ziel heraus, allerdings noch mit ‚alle markanten …‘ und ‚identifizieren‘. Nachfragen wegen Zielerreichung, was bedeutet  ‚alle markanten …‘ -> ‚Dinge die am stärksten beeinflussen‘. was bedeutet am stärksten, wie messen. -> ‚Priorisieren‘. Was bedeutet ‚identifizieren‘? Bewusst machen -> wie? niederschreiben -> wie? als Mindmap. Was ist das konkrete ziel?

Ich werde bis zum xx.xx.xx die Dinge die yyyy am stärksten beinflussen auf einer mindmap ink priorisierung erfasst haben.

3. Ziel-Systemcheck am Flipchart: Sehr gut gelaufen, er will das Ziel erreichen. Allerdings brachte die Einzelbetrachtung/Wertung der Punkte auch einige wenige sehr wichtige Themen die die Zielerreichung verhindern können. Auf die müssen wir noch gezielter eingehen.

4. Fünf-Säulen der Identität am Flipchart: Sehr gut gelaufen, durch die Zielerreichung wird er große Veränderungen bei Arbeit & Werte haben.

Da hat es hörbar klack gemacht. Er wurde sich bewusst warum er dieses Ziel gewählt hat, warum ihn das aktuell so beschäftigt, weil es genau diese beiden ihm wichtigen Säulen betrifft. Schönes Aha-Erlebnis.

5. Mentorenrolle um Ressourcen aufzubauen: 14 Führungsanforderungen als Laminate übergeben. Diese Priorisieren lassen. Hat etwas gedauert. Anschliessend jeden Punkt erklären lassen und direkt darauf eingegangen. Da gibt es noch viel Potential. Viele W-Fragen zu den Begründungen gestellt, teilweise auch skalierend und viele Fragen zirkulär. Diese kamen sehr gut an. Er soll sich jetzt mit den Punkten auseinandersetzen und dann gehen wir nächstes mal gezielt auf die für ihn wichtigsten ein.

6. Zusammenfassung und Hausaufgabe: Er hat einige neue einsichten mitgenommen, viel zusätzliches wissen, wir haben ein konkretes ziel an dem er arbeiten wird und bei dem ich ihn coache.

Fazit: Es hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich war oft assoziiert, das kam jedoch gut an. Ich denke wenn es später in Details geht werde ich mich eher zurückhalten. Oft hatte ich eben im Unternehmen die selben Herausforderungen, und da habe ich als Mentor Firmenwissen und Best Practices weitergegeben. Drei Stunden gehen extrem schnell rum, und sind auch anstrengend (wie ich am Ende merkte). Laminate sind sehr hilfreich! Ich brauche noch ‚Werte‘ Laminate, die benötige ich nächstes Mal.

Nächster Termin am 21.05. kurz vor dem nächsten Modul. Dort geht es wohl um die 8 Grundeinsichten, ich möchte dann auch auf seine Werte und Motive eingehen, und gezielter auf einzelne Punkte der 14 Führungsanforderungen.  Das Ganze soll ihm aufzeigen in welche Richtung er noch denken kann bei seiner Aufbereitung der  ‚Dinge die ihn beeinträchtigen‘.

Gesamtfazit: Ich kann das, ich mache weiter 😉 

Test- Beeinflussungsstile

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Ergebnis des Beeinflussungsstile-Tests:

3 – Pragmatisch Autoritär

3 – Beharrlich Konservativ

2 – Beeindruckender Analytiker

2 – Einfühlsamer Unterstützer

1 – Durchsetzender Sratege

1 – Kreative Idealist

Nunja, nicht ganz was ich erwartet hatte, jedoch durchaus nachvollziehbar

Test – innerer Antreiber

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Test des „inneren Antreiber“ done.

Sei stark 22; Sei perfekt 27; Beeil dich 23; Streng dich gefälligst an 27; Sei gefällig 26

Folglich habe ich mit Sei stark und Beeil dich zwei Leistungsblocker.

hmm … so recht Schlüsse daraus ziehen kann ich noch nicht, das ist wohl ein Fall für den Mentor 🙂

Fragekompass

Sonntag, Mai 4th, 2008

Den Fragekompass von Modul 2 fand ich sehr hilfreich. Die Fragen ‚technisch‘ richtig zu stellen habe ich verstanden, nur inhaltlich weiss ich immer nach Kurzem nicht mehr in welche Richtung zu fragen. Da finde ich den Fragekompass eine feine Sache, dort kann ich auf einen Blick sehen ‚wo‘ ich noch nicht war und wohin ich fragen könnte.

Da ich dies leider nicht Folientauglich fand habe ich mir eine Folie für ein Laminat erstellt, welche ich hier als PDF zur Verfügung stelle.

Fragekompass als PDF

Laminate

Samstag, Mai 3rd, 2008

Laminieren dauert ganz schön … puh … aber immerhin, das Ergebnis sieht sehr gut aus.

– Methodenvorlagen auf A4 (done)

– Grundeinsichten, Führungsanforderungen und Motive auf A6 (done)

– Werte auf A7 (folgt noch)

Die Vorbereitungen für den 09.05. laufen …

Erstes Telefonat mit Coachee

Freitag, Mai 2nd, 2008

Ich habe meinen Coachee, ich bin für eine Nachwuchsführungskraft nun Coach und Mentor. Wir hatten heute das erste Telefonat zum gegenseitigen kennenlernen. Hauptsächlich haben wir geklärt warum wir jetzt hier sind, was uns hierher brachte, und wie wir methodisch weiter voran gehen.

Wir werden uns alle 14 Tage zu einem Termin treffen, der erste Termin ist am 09.05.2008. Dort wird es hauptsächlich um die Klärung des Zieles gehen. Bis dorthin gilt es noch einige Laminate zu erstellen …

Delegation von Verantwortung

Dienstag, April 29th, 2008

Der erste Schritt zur Delegation von Verantwortung ist getan. Ich habe die Verantwortung für die Auswahl von zukünftigen Mitarbeitern teilweise an meine Leute delegiert.

Bewerbungsunterlagen reiche ich ins Team. Dort gibt es vier bewerbungsgespräch-erfahrene Mitarbeiter, diese werden sich die Gespräche aufteilen und jeweils einen unerfahrenen Mitarbeiter hinzuziehen.

Im Anschluss werden alle Bewerber verglichen und man einigt sich gemeinsam auf ein Vorgehen bzw. zweiten Gespräch (dann mit mir).

Ich habe also nicht die gesamte Verantwortung für die Auswahl übertragen, das wäre nach Rücksprache mit meinem Chef ein zu großer Schritt gewesen, jedoch habe ich einen erheblichen Teil des Vorauswahlprozesses zur Gewinnung von Entscheidungskriterien an die Mitarbeiter weitergegeben.

Jetzt kann ich nur noch auf einen großen Bewerberandrang hoffen 🙂

Werte-Diskussion

Dienstag, April 22nd, 2008

Die Werte-Diskussion ist beendet. Nach einer Gruppenarbeit hatten wir insgesamt 12 Werte für unsere Abteilung auf Moderationskarten an der Wand. Jede Gruppe hat ihre Werte vorgestellt, erläutert, und auch motiviert. Im Anschluss wurden Unklarheiten besprochen. Auch hier haben die einzelnen Gruppen versucht ihre Werte zu motivieren.

Im Anschluß hat jedes Teammitglied 4 Markierungspunkte erhalten und durfte damit Karten bewerten (max. 2 Punkte pro Wert).

Somit standen unsere drei Werte fest:

  • Verbindlichkeit
  • Wertschätzung
  • Effizienz

In der Diskussion hat man auch sehr schön die einzelnen Schwestertugenden gesehen, auf der einen Seite Professionalität, auf der anderen Seite Pragmatismus. Der Faktor dazwischen ist die Effizienz. Wenn man zu einseitig ist driftet man in Bürokratie bzw. Hemdsärmligkeit ab.

Jetzt haben wir die 3 Wertewörte im Wiki stehen, und jeder ist aufgerufen konkrete Handlungen unter die Werte zu schreiben. Durch welche Handlungen werden wir die Werte im Arbeitsalltag leben?

Das Vorgehen war sehr gut. Die Diskussion war aus meiner Sicht ‚erwachsen‘. Das Feedback von einzelnen Teammitarbeitern war sehr gut. Ich kann diesen ablauf für solch eine Besprechung empfehlen.

Tests – done

Donnerstag, April 17th, 2008

Nach dem Johari-Test habe ich nun noch den Zeitmanagement-Test gemacht.

5 Punkte. Anscheinend habe ich eine gesunde Einstellung zu Beruf und Freizeit, Stress kommt vor, überlagert jedoch nicht alles. Deckt sich mit meinem Gefühl.

Des weiteren habe ich nun den Leistungsmotivations-Test gemacht. 10 Punkte: ‚Freude anberuflicher Leistung hat einen sehr hohen Stellenwert‘. … darauf achten … von Routineaufgaben entlasten … exakt das muss ich noch tun, die Stelle der Assistentenz ist auch schon freigegeben. Dann wird es auch interessant mit der Herausforderung ‚Delegation‘. Wird dies auch bei diesen Routinetätigkeiten, die ich am besten mache, klappen. Wir werden sehen.

Und noch einen: Selbsteinschätzung Leader (Macher) oder Leadership (Impulsgeber). Hier das Ergebnis:

Stabilitätsorientiert: 14 – Veränderungorientiert: 16

Rationalitätsorientiert: 18 – Intuitionsorientert: 12

Orgaleiterorientiert: 15 – Vertriebspartnerorientiert: 15

Misstrauensorientiert: 15 – Vertrauensorientiert: 15

Zielorientiert: 16 – Prozessorientiert: 14

Kontrollorientiert: 12 – Freiraumorientiert: 18

Unternehmensorientiert: 14 – Kundenordientiert: 16

Was sagt mir das?  Ich bin eher der Macher, weniger der Impulsgeber. Reflektiert kann ich dies bestätigen, aufgrund meiner Macherqualitäten bin ich heute die Fürhrungskraft geworden. Eine Entwicklung hin zum Impulsgeber erscheint mir in vielen Punkten sinnvoll.

Dabei gibt es zwei Punkte die ich konket angehen kann.

  1. Ich bin sehr rational, wenig intuitiv. Vielleicht einmal mehr auf den Bauch hören statt nur die Sachlage einbeziehen
  2. Mehr Vertrauen haben, loslassen.

Ziel Systemcheck

Donnerstag, April 17th, 2008

Aufgrund des gestrigen ernüchternden Veränderungsmeetings werde ich den Ziel-Systemcheck einsetzen. Mir wurde angeboten solch einen Prozess mit meinen Peers zu moderieren.Vorteile:

  • Übung für mich
  • Transparenz für meine Kollegen
  • Snapshot unseres aktuellen Standes, wollen wir gemeinsam die Veränderung, was hindert uns daran, wie gehen wir damit um

Zeitpunk dafür ist noch unklar, jedoch erachte ich diese Methode in diesem Zusammenhang für sehr sinnvoll.