Archive for the ‘Einsichten’ Category

Konflikte

Freitag, Mai 23rd, 2008

Konflike entstehen nur, wenn man unterschiedliche werte und eine form von abhängigkeit hat. Dies war mir neu.

Hinterfragen des konflikts:
– MSA +werte – schnittmenge + trennendes und die gute absicht dahinter
– fragekompass historie, entwicklung, ziele, interessen
– umfeld, beteiligteund abhängigkeit
– kontext, sachlage
– Emotionen

Motivationsstruktur

Dienstag, Mai 13th, 2008

So langsam habe ich das mit der Motivationsstruktur verstanden. Ich habe es das erste mal im privaten angewendet. Wenn jemand Macht und Wettbewerb als Motive hat, dann nutzt eine Motivation über materielle Belohnung nichts. Eher diese beiden Aussagen konnten Motivation auslösen:

  • Wenn du …  machst, darfst du nachher bestimmen was …. (Macht)
  • Ich schaffe das schneller als du (Wettbewerb)
  • Das schaffst du nie, das ist viel zu schwierig, so was kann nur ich (Wettbewerb)

Und es funktioniert 🙂

Jetzt gilt es also möglichst treffsicher die Motivationsstruktur des Gegenüber rauszufinden und dann gezielt darüber Motivation auslösen.

Revolution vs. Evolution

Dienstag, Mai 6th, 2008

Welche Rahmenbedingungen bestimmen, ob es zu einer Revolution oder zu einer Evolution kommt?

Ressourcen

Bei Ressourcenüberschuss wird es eine Evolution geben, man kann ja ausprobieren, man hat ja.

Bei Ressourcenmangel wird es zu einer Revolution kommen, schlimmer wird es nicht mehr, es kann nur besser werden, und zwar schnell.

=> Aus dieser Sicht steht mir wohl eher eine Evolution bevor.

Motive & Verhalten

Sonntag, April 27th, 2008

Es war eine lange Zugfahrt, viel Zeit zum Nachdenken. Mir ist nun bewusst geworden, dass mein Motiv Wettkampf schon immer meine sportlichen Aktivitäten geprägt hat.

Ich dachte immer ich treibe Sport zum Spass, falsch. Ich mache es nicht aus Spass, auch nicht aus dem Bedürfnis des körperlichen Aktivität, es ist rein aus Wettbewerbssicht.

Natürlich ist der runners high ein super gefühl, das habe ich auch sehr gerne, aber es ist nicht die Antrieb.

Schon als Kind haben andere im Freibad ‚geplanscht‘, ich habe die Bahnen gegen die Zeit geschwommen. Wenn ich jetzt schwimmen gehe, dann ziehe ich die Bahnen gegen die Uhr durch. Beim Inlinen fahre ich mit GPS um meine Zeit zu sehen (und sogar einen virtuellen Trainingspartner/gegner zu haben). Ich versuche immer meine Zeiten zu unterbieten.

Für das joggen gilt das selbe, ich jogge nicht einfach im Kreis zum spass, ich jogge eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit und verbessere diese.

Ins Fitnessstudio gehe ich wohl auch nur um für den Wettkampf fit zu werden 🙁 Mehr dürfte da nicht dahinter stecken, ok, die Belohnung der Sauna im Anschluß ist durchaus auch ein Motivation 🙂

Wettkampf pur. Dadurch wurden mir nun diverse andere Sachen bewusst, die wahrscheinlich gar nicht meiner vermuteten Intention entsprechen, sondern auf Motiven beruhen.

Fazit: Motive sind sehr mächtig, sie sind immer da und äussern sich u.a. in unterbewusstem Verhalten/Handlungen.

@Martin K: Danke für das super Coaching welches zu dieser Einsicht geführt hat. Dafür gebe ich dir gerne nächstes Mal ein Bier aus!

Zeitmanagement: Die Antreiber – Test

Freitag, April 18th, 2008

Eben habe ich folgenden Test durchgeführt

Zeitmanagement: Die Antreiber

Sei Perfekt!    41 Punkte
Sei Schnell!    34 Punkte
Mach es allen recht!    36 Punkte
Streng Dich an!    33 Punkte
Sei stark!    37 Punkte

=> Ok, ich will Perfektion und zeige mich dazu stark. Entspricht meinem Gefühl, wobei ich sei schnell gefühlsmässig höher bewertet hätte.

Tests – done

Donnerstag, April 17th, 2008

Nach dem Johari-Test habe ich nun noch den Zeitmanagement-Test gemacht.

5 Punkte. Anscheinend habe ich eine gesunde Einstellung zu Beruf und Freizeit, Stress kommt vor, überlagert jedoch nicht alles. Deckt sich mit meinem Gefühl.

Des weiteren habe ich nun den Leistungsmotivations-Test gemacht. 10 Punkte: ‚Freude anberuflicher Leistung hat einen sehr hohen Stellenwert‘. … darauf achten … von Routineaufgaben entlasten … exakt das muss ich noch tun, die Stelle der Assistentenz ist auch schon freigegeben. Dann wird es auch interessant mit der Herausforderung ‚Delegation‘. Wird dies auch bei diesen Routinetätigkeiten, die ich am besten mache, klappen. Wir werden sehen.

Und noch einen: Selbsteinschätzung Leader (Macher) oder Leadership (Impulsgeber). Hier das Ergebnis:

Stabilitätsorientiert: 14 – Veränderungorientiert: 16

Rationalitätsorientiert: 18 – Intuitionsorientert: 12

Orgaleiterorientiert: 15 – Vertriebspartnerorientiert: 15

Misstrauensorientiert: 15 – Vertrauensorientiert: 15

Zielorientiert: 16 – Prozessorientiert: 14

Kontrollorientiert: 12 – Freiraumorientiert: 18

Unternehmensorientiert: 14 – Kundenordientiert: 16

Was sagt mir das?  Ich bin eher der Macher, weniger der Impulsgeber. Reflektiert kann ich dies bestätigen, aufgrund meiner Macherqualitäten bin ich heute die Fürhrungskraft geworden. Eine Entwicklung hin zum Impulsgeber erscheint mir in vielen Punkten sinnvoll.

Dabei gibt es zwei Punkte die ich konket angehen kann.

  1. Ich bin sehr rational, wenig intuitiv. Vielleicht einmal mehr auf den Bauch hören statt nur die Sachlage einbeziehen
  2. Mehr Vertrauen haben, loslassen.

Johari Test – Auswertung

Donnerstag, April 17th, 2008

Ich habe den Johari-Test durchgeführt. Auch wenn ich während dem Lesen etwas verwirrt war (‚was sagt mein Ergebnis nun aus?‘) habe ich am Ende mit der Auflösung doch einen klaren Eindruck über mich und mein Führungsverhalten erhalten.

Meine Werte: 35 Feedback, 38 Offenheit
Dies entspricht auch meinem Gefühl, ich hätte mich beim Durchlesen auch am ehesten als Typ D gesehen. Eventuell mit einem Typ B kombiniert. Feedback hatte ich richtig eingeschätzt, bei dem hohen Offenheitswert war ich mir unsicher, kann im Nachhinein jedoch die Auswertung nachvollziehen.

Was sagt mir dies? Ich bin ausgewogen zwischen Feedback und Offenheit, mit beiden Werten befinde ich mich nach meinen Anforderungen an eine Führungskraft im für mich richtigen Bereich.

Vermutung: Hier liegt eine Stärke von mir, die Kommunikation als Führungskraft ist gut.

Wellenlänge

Sonntag, April 13th, 2008

Wenn ich mit jemandem gedanklich auf einer ‚Wellenlänge‘ bin, oder wenn jemand nicht auf meiner ‚Wellenlänge‘ ist und ich ein Problem damit habe, dann bin ich assoziiert. Einfache Feststellung, wenn ich mir dies jedoch bewusst mache habe ich ein weiteres eindeutiges Indiz wenn ich assoziiert bin. Ich werde darauf einfach in Zukunft einmal achten.

Trainer vs. Coach

Samstag, April 12th, 2008

Um Führungscoaching anzuwenden muss ich zuerst einmal die Ressourcen bei den Leuten als Führungskräfte schaffen.

1.) Werte der Abteilung gemeinsam definieren, darauf können wir aufbauen. (im Gange)

2.) Vorstellen der Führungsanforderungen um ein Nachdenken auszulösen. Als Trainer also zuerst die Führungsaspekte erklären, und dann in konkreten Fällen auf die einzelnen Personen eingehen.

3.) Grundeinsichten der Führung beibringen. Das gibt dann eine Erweiterung des Horizonts. Auch daraus werden sich nach dem Lernen  Coachingansätze ergeben.

Somit habe ich nun die nächsten Schritte:

Zum 21.04.2008 werden die Abteilungswerte definiert sein.  Parallel bis dorthin die Führungsanforderungen angehen.

Wer führt wen?

Mittwoch, April 9th, 2008

Frage: Warum habe ich oft Schwierigkeiten als Führungskraft? Warum haben andere in der gleichen Position weniger Schwierigkeiten?

Antwort: Ich führe! Während andere Abteilungsleiter ihre Abteilung durch andere steuern lasse steuere ich hingegen die anderen Abteilungen mit.

Fazit: Der einfach Weg wäre es sich ebenfalls führen zu lassen. Wer meinen Charakter kennt wird wissen, dass dies jedoch keine Option für mich ist.

Frage: Wie nutze ich diese Erkenntnis? Wie mache unter den Gesichtspunkten Stärken aus meinen bisherigen Schwierigkeiten.

Einsicht: An manchen Stellen mache ich den Job des Bereichsleiters. Nach Rücksprache mit ihm ist dies auch OK so. An manchen Stellen habe ich noch Schwierigkeiten mit der Führung von Kollegen, das muss ich noch genauer analysieren.