3. Coaching

Heute fand das 3. Coaching statt. Das Thema wurde per eMail und Telefon schon besprochen, ein Ziel wurde schon definiert. Einstieg über die Visualisierung um sich nochmals die Beteiligten bewusst zu machen. Daraus hat der Coachee dann die Zielerreichungsmerkmale am Flip-Chart ausgearbeitet. Im Anschluß daran haben wir das Ziel hinterfragt, warum ist es ihm wichtig, was daran ist ihm wichtig? Dies habe ich mittels der 5-Saulen-der-Identität gemacht. Zuerst über die skalierenden Fragen den Ist-Zustand pro Säule abbilden lassen, dann den erwarteten Zustand abgebildet.

Dann habe ich eine sehr gute Kombination genutzt: eine zirkuläre Frage bei den 5-Säulen. Wie würde der andere/die anderen die Situation beurteilen, wie würde es sich für sie ändern wenn du dein Ziel erreichst? Beides ebenfalls aus sicht des anderen in die 5-Säulen eingetragen. Dadurch gab es Potential für Konflikte – eine Verbesserung beim Coachee könnte event. eine Verschlechterung beim Gegenüber nach sich ziehen. Haben dann Methoden zum Umgang mit dem Konflikt angesprochen. Wenn er sein Ziel erreicht werden sich die Konflikte von selbst lösen (war sein Fazit). Daher nicht tiefer in den sekundären Konflikt eingestiegen sondern auf die primäre Zielerreichung.

Fest stand dadurch: Zur Umsetzung seines Zieles braucht er eine Lobby, es ist durchaus Gegenwind zu befürchten, also braucht er einen guten Stand um sein Ziel zu erreichen.

Ich hielt dies einen Fall für St.Gallen. Zurück zur Visualisierung auf dem Tisch,  dort St.Gallen erklärt, und gezielt nachgefragt. Durch diese systemische Herangehensweise haben sich um seine Visualisierung noch weitere Karten gefunden. Dort hat er dann ‚Handlungsmasse‘ gefunden, z.b. ähnliche Szenarien in anderen Bereichen des Unternehmens als gute Vorzeigebeispiele, oder auch vorhandene Prozesse in einem neuen Licht welches sich als Verstärkung seiner Zielumsetzung nutzen lässt. Es kamen einige neue Punkte.

Am Ende habe ich ihn dann die wichtigsten 3 Punkte/Karten aussuchen lassen, dann gefragt mit wem er in seiner Visualisierung diese Themen zeitnah anspricht. Dadurch hat er nun konkrete Schritte die ihn auf seinem Weg zum Ziel weiterbringen. Es kamen sehr schöne neue Handlungsoptionen heraus um sein Ziel zu erreichen, aus meiner Sicht hat er nun einen stabilen Stand, ist sich seines Umfeldes bewusst und wird sein Ziel erreichen.

Fazit: Coaching war ein Erfolg! Durch das Coaching habe ich ihn bei seiner Zielerreichung unterstützt, er hat für sich neue Handlungsalternativen gefunden, und durch die Reflexionsangebote über seinen Tellerrand hinaus geblickt. Die Kombination von Methoden hat bestens funktioniert.

Alles noch sehr Coaching-Light, ab und zu sind wir ins Mentoring abgedriftet, das lässt sich wohl in solch einer Konstellation nicht verhindern. Jedoch gelang es mir diesmal schon viel besser zurück zum Coaching zu finden und mich dann dort zu disoziieren.

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