Heute hatte ich das zweite Coaching, es war jedoch eher ein Mentoring.
1.) 8 Grundeinsichten: Die Grundeinsichten durchgesprochen, jede Karte bewerten lassen, da gab es interessante Einsichten beim Coachee. Gut um eine Basis zu bilden, Ressourcen/Einsichten zu schaffen. Richtig toll war dann die Kombination von der Grundeinsicht mit einer der Führungsanforderungen. Sehr gelungen. Länger wurde über die Denk- und Handlungsstrategien gesprochen.
2.) MotivStrukturAnalyse: An sich eine gute Sache, die Ergebnisse waren OK, die Denkanstösse ebenso, jedoch die Abfrage auf einer Skala war nicht so der Kracher. Da muss was besseres her. Das muss sich in einer Coaching-Sitzung besser abfragen lassen. Gedanken machen.
3.) Entwicklungsquadrat: Da sind wir eher zufällig darauf gekommen. Wir haben über Werte gesprochen, und dann jeweils die positiven Schwestertugenden und die ins negative abdriftenden Extremen. Das haben wir dann auf eines seiner negativen Beispiel angewandt. Und tatsächlich, wir fanden etwas positives, und das gegenüberliegende positiv.
Das Entwicklungsquadrat ist richtig gut!
Man kann hier schön aus etwas negativem etwas positves machen, darüber spricht es sich leichter, und im postiven entdeckt man schneller Handlungsoptionen wo es hingehen soll.
Hierzu fehlt mir noch eine sinnvole Umsetzung. Wie kann man es ’schöner‘ visuell aufbereiten?
4.) FRAGEkompass: Habe meine eigene Folie zu dem Thema ausgepackt. Da ging es darum wie man im Gespräch mit Mitarbeitern ein Thema erfragen kann. Welche Sichten gibt es dazu, in welche Richtung kann gefragt werden? War gut, schön transparent gemacht, jedoch keine Erleuchtung beim Coachee.
5.) Johari: Da kamen wir ebenso eher zufällig darauf, und ich habe ihm Johari erklärt. Das war absolutes Mentoring/Training. Er konnte sehr gut einen Praxistransfer damit herstellen. Auch hier wäre ein Test für den Coachee gut.
6.) Hausaufgabe: Sein Hauptziel ist ja das ausarbeiten von Herausforderungen, da kommt er voran. Im nächsten Coaching werden wir dann in eine der Herausforderungen einsteigen und dort ein echtes Coaching machen.
Fazit: Das heute war fast kein Coaching. Ab und zu coaching-fragen, ab und zu gutes coaching, jedoch zumeist Training und Mentoring. Es gab einfach zuviel zu erklären, zuviel wichtiges von mir mitzuteilen. Schwierig, ich war assoziert, und wollte es auch sein. In dieser Situation hat dies der Nachwuchführungskraft auch sehr viel gebracht. die Ressourcen mussten aufgebaut werden.
Ich habe zum letzten Coaching auch ein sehr positives Feedback von ihm erhalten Es ist der richtigeWeg.
Ausblick: Nächstes mal werden wir dann in ein echtes Coaching mit einem einzelnen konkreten Thema/Ziel einsteigen.
Idee: Gut wäre noch ein Coachee parallel dazu, ich benötige mehr Zeit für Coaching, und ich brauche einen freien Kopf dafür. In den letzten Wochen war zuviel zu tun, da kam das Coacing leider viel zu kurz. Hoffentlich bessert sich dies schnell.