Erstes Coaching – done

Das erste Coaching ist vollbracht. Hier kurz zum Ablauf

1. visuelle Aufstellung der Ist-situation, frei mit Moderationkarten auf dem Tisch. Guter Überblick über die Gesamtsituation und die Beteiligten. Jetzt habe ich St.Gallen als Laminat ins Spiel gebracht. Auf einmal fielen ihm noch viel mehr Beteiligte ein. Er hat gleich den Transfer von dem machen können, wenn es um Abteilungsmarketing geht kann ich ja alles betrachten. Sehr gelungen, erstes hörbares klack. Dann ‚Nähe‘ der Beteiligten zum ‚ich‘ darstellen lassen. Kommunikationswege darstellen lassen. Alles Punkte die man vertiefen kann und muss, daraus ergaben sich viele Handlungsalternativen, jedoch brauche ich zuerst ein konkretes Ziel.

2. Zielfindung am Flipchart. Es kam ein gutes Ziel heraus, allerdings noch mit ‚alle markanten …‘ und ‚identifizieren‘. Nachfragen wegen Zielerreichung, was bedeutet  ‚alle markanten …‘ -> ‚Dinge die am stärksten beeinflussen‘. was bedeutet am stärksten, wie messen. -> ‚Priorisieren‘. Was bedeutet ‚identifizieren‘? Bewusst machen -> wie? niederschreiben -> wie? als Mindmap. Was ist das konkrete ziel?

Ich werde bis zum xx.xx.xx die Dinge die yyyy am stärksten beinflussen auf einer mindmap ink priorisierung erfasst haben.

3. Ziel-Systemcheck am Flipchart: Sehr gut gelaufen, er will das Ziel erreichen. Allerdings brachte die Einzelbetrachtung/Wertung der Punkte auch einige wenige sehr wichtige Themen die die Zielerreichung verhindern können. Auf die müssen wir noch gezielter eingehen.

4. Fünf-Säulen der Identität am Flipchart: Sehr gut gelaufen, durch die Zielerreichung wird er große Veränderungen bei Arbeit & Werte haben.

Da hat es hörbar klack gemacht. Er wurde sich bewusst warum er dieses Ziel gewählt hat, warum ihn das aktuell so beschäftigt, weil es genau diese beiden ihm wichtigen Säulen betrifft. Schönes Aha-Erlebnis.

5. Mentorenrolle um Ressourcen aufzubauen: 14 Führungsanforderungen als Laminate übergeben. Diese Priorisieren lassen. Hat etwas gedauert. Anschliessend jeden Punkt erklären lassen und direkt darauf eingegangen. Da gibt es noch viel Potential. Viele W-Fragen zu den Begründungen gestellt, teilweise auch skalierend und viele Fragen zirkulär. Diese kamen sehr gut an. Er soll sich jetzt mit den Punkten auseinandersetzen und dann gehen wir nächstes mal gezielt auf die für ihn wichtigsten ein.

6. Zusammenfassung und Hausaufgabe: Er hat einige neue einsichten mitgenommen, viel zusätzliches wissen, wir haben ein konkretes ziel an dem er arbeiten wird und bei dem ich ihn coache.

Fazit: Es hat mir sehr viel Spass gemacht. Ich war oft assoziiert, das kam jedoch gut an. Ich denke wenn es später in Details geht werde ich mich eher zurückhalten. Oft hatte ich eben im Unternehmen die selben Herausforderungen, und da habe ich als Mentor Firmenwissen und Best Practices weitergegeben. Drei Stunden gehen extrem schnell rum, und sind auch anstrengend (wie ich am Ende merkte). Laminate sind sehr hilfreich! Ich brauche noch ‚Werte‘ Laminate, die benötige ich nächstes Mal.

Nächster Termin am 21.05. kurz vor dem nächsten Modul. Dort geht es wohl um die 8 Grundeinsichten, ich möchte dann auch auf seine Werte und Motive eingehen, und gezielter auf einzelne Punkte der 14 Führungsanforderungen.  Das Ganze soll ihm aufzeigen in welche Richtung er noch denken kann bei seiner Aufbereitung der  ‚Dinge die ihn beeinträchtigen‘.

Gesamtfazit: Ich kann das, ich mache weiter 😉 

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