Motive & Verhalten

Es war eine lange Zugfahrt, viel Zeit zum Nachdenken. Mir ist nun bewusst geworden, dass mein Motiv Wettkampf schon immer meine sportlichen Aktivitäten geprägt hat.

Ich dachte immer ich treibe Sport zum Spass, falsch. Ich mache es nicht aus Spass, auch nicht aus dem Bedürfnis des körperlichen Aktivität, es ist rein aus Wettbewerbssicht.

Natürlich ist der runners high ein super gefühl, das habe ich auch sehr gerne, aber es ist nicht die Antrieb.

Schon als Kind haben andere im Freibad ‚geplanscht‘, ich habe die Bahnen gegen die Zeit geschwommen. Wenn ich jetzt schwimmen gehe, dann ziehe ich die Bahnen gegen die Uhr durch. Beim Inlinen fahre ich mit GPS um meine Zeit zu sehen (und sogar einen virtuellen Trainingspartner/gegner zu haben). Ich versuche immer meine Zeiten zu unterbieten.

Für das joggen gilt das selbe, ich jogge nicht einfach im Kreis zum spass, ich jogge eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit und verbessere diese.

Ins Fitnessstudio gehe ich wohl auch nur um für den Wettkampf fit zu werden 🙁 Mehr dürfte da nicht dahinter stecken, ok, die Belohnung der Sauna im Anschluß ist durchaus auch ein Motivation 🙂

Wettkampf pur. Dadurch wurden mir nun diverse andere Sachen bewusst, die wahrscheinlich gar nicht meiner vermuteten Intention entsprechen, sondern auf Motiven beruhen.

Fazit: Motive sind sehr mächtig, sie sind immer da und äussern sich u.a. in unterbewusstem Verhalten/Handlungen.

@Martin K: Danke für das super Coaching welches zu dieser Einsicht geführt hat. Dafür gebe ich dir gerne nächstes Mal ein Bier aus!

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